SUP-Transporttaschen 2018

07.07.2018 Philip Holzhacker - In unserem SUP-Magazin konnten wir die Beurteilungen der unterschiedlichen Transporttaschen aus Platzgründen nicht abdrucken. Dies möchten wir nun nachholen.

Den ausführlichen Boardtest lest ihr in unserer Ausgabe SUP 2018, die hier noch versandkostenfrei bestellbar ist. Die Säcke sind bei Bedarf auch separat erhältlich. Nicht für alle SUPs waren zum Erscheinungstermin schon die 2018er Original-Packsäcke verfügbar, daher ist diese Aufstellung nicht komplett mit der Liste der getesteten Boards identisch.

© Philipp Holzhacker

Fanatic
Fanatic bietet einheitlich zu ihren SUPs einen aufwendig gemachten, geräumigen Rucksack mit extrem großen Rollen an. Ein zusätzlicher gepolsterter Griff an der Unterseite ermöglicht einfaches Ein- und Ausladen. Der Rucksack besteht aus einem hochwertigen robusten Material mit zusätzlicher Kletthalterung für ein Paddel. Obwohl der Rucksack recht hoch am Rücken sitzt, wirkt er nicht unangenehm, ist jedoch sperriger als eine Tasche von Starboard oder JP. Der Rucksack hat ausreichend viel Polsterung und angenehme Tragegurte, die sich nicht verstauen lassen. Die sehr großen Rollen in Verbindung mit ausreichend zusätzlichen Stauraum bieten ein Konzept, mit dem man auch gerne mehrere Meter in der Stadt zurücklegen kann.

© Philipp Holzhacker

+ große Rollen für angenehmes Ziehen
+ viel Stauraum
+ solides und hochwertiges Material
- für Leute die nur ein paar Meter von Parkplatz zu See zurücklegen, vielleicht etwas sperrig und unpraktisch

© Philipp Holzhacker


RRD
Der Rucksack von Roberto Ricci ist bei allen von RRD ausgelieferten SUPs identisch. Er verfügt über ausreichend Stauraum, bei dem man auch ein nicht perfekt zusammengerolltes SUP leicht verstauen kann. Die Seite der Tasche ist mit einem grobmaschigen Netz zu besseren Belüftung des Inhalts versehen. Eine etwas steifere Kante im Gesäßbereich lädt nicht gerade dazu ein, einen Marathon zu laufen, für kürzere Strecken ist der Komfort aber völlig ausreichend. Zwei große Rollen ermöglichen das einfache Ziehen der Tasche für weitere Entfernungen. Ein zusätzlicher Brustgurt, der in der Höhe nicht verstellbar ist, kann für längere Strecken geschlossen werden. Schade finden wir, dass bei nicht korrekt austarierter Ladung der Rucksack umkippt. Alles in allem handelt es sich um ein sehr stimmiges Konzept, das mit viel Stauraum und robuster Verarbeitung überzeugen kann.

© Philipp Holzhacker

+ große Rolle für angenehmes Ziehen
+ geräumige Tasche
+ Belüftungsnetz
- Tasche steht nicht von alleine

© Philipp Holzhacker


Starboard
Die Deluxe Bag von Starboard besitzt Rollen und zusätzliche Tragegurte, die hinter einer Abdeckung versteckt werden können. Die Tasche wirkt sehr schlicht und besitzt keine Fächer an der Außenseite der Tasche. Ein sehr kleines Netz im unteren Bereich der Tasche ermöglicht es, dass etwas Feuchtigkeit nach außen abgeleitet wird. Um ein 12,6 Board einfach verstauen zu können, wird vorausgesetzt, dass das SUP sehr ordentlich und eng zusammengerollt wurde. Auf dem Rücken wirkt der Rucksack sehr kompakt. Ein zusätzlicher Brustgurt ermöglicht das angenehme Tragen, wenn es auch mal ein paar Minuten länger dauert. Ein Griff an der Unterseite der Tasche ermöglicht einfaches Verstauen oder Tragen der Tasche.

© Philipp Holzhacker
© Philipp Holzhacker

+ schlichtes Design
+ angenehmes und kompaktes Maß beim Tragen
- geringer Stauraum

© Philipp Holzhacker

Starboard
Die Variante "Zen" wird von Starboard für die kleineren Modelle wie dem "Paddle for Hope" angeboten und ist baugleich zur Deluxe Variante, verfügt aber nur über die Roll-Funktion und kann ausschließlich gezogen werden. Da die Boards aus dieser Gruppe meist eine Spur leichter sind, hätten wir uns eher gewünscht, auf Rollen zu verzichten und dafür nur die Möglichkeit eines Rucksackes angeboten zu bekommen.

+ schlichtes Design
+ ausreichend Stauraum
- keine Möglichkeit zum Tragen der Tasche

Mistral
Bei Mistral gibt es je nach Modell verschiedene Rucksäcke im Lieferumfang inbegriffen. Die eine Variante wirkt auf den ersten Blick sehr sperrig und groß. Ein nicht perfekt zusammengelegtes SUP kann in dieser Tasche leicht verstaut werden und es gibt zusätzlich viel Stauraum für Zubehör, oder für ein zweites kleinvolumiges SUP. Zwei große Laufrollen ermöglichen es, diesen Packsack auch für weitere Strecke zu ziehen. Das Konzept ähnelt dem von Fanatic, auch wenn man das Gefühl hat, dass hier auch locker ein Tandem SUP oder ein 16´0 Platz gefunden hätte. Auf dem Rücken bestätigt sich unsere Vermutung, dass diese Tasche sehr groß und sperrig wirkt. Trotz eigentlich breiter Gurtbänder und einem Brustgurt, lädt dieses Konzept nicht gerade ein, längere Strecken tragend zurückzulegen. Das liegt daran, dass das Board bei nicht voll bepackten Rucksack von links nach rechts rutschen kann. Zusätzlich bietet Mistral viele gepolsterten Griffe an, die ein einfaches Handling ermöglichen.

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+ große Rollen für angenehmes Ziehen
+ sehr geräumige Tasche für viel Zubehör
- unangenehm sperrig beim Tragen

Siren
Die Taschen von Siren sind bei allen ausgelieferten Brettern gleich und ähneln denen von RRD. Ein großes Netz an der Seite sorgt für gute Belüftung des Inhalts. Breite Gurtbänder und ein nicht in der Höhe verstellbarer Brustgurt sind Teil der Tasche und bieten ausreichend Komfort. Leider besitzt auch dieser Rucksack eine etwas härtere Kante im Gesäßbereich und wirkt bei längeren Strecken bei dem ein oder anderem vielleicht störend. Angenehm finden wir, dass die Tasche über viel Stauraum verfügt, bei der man das SUP nicht ordentlich zusammenlegen muss. Bei zu peniblen Zusammenrollen entsteht im Rucksack leider auch etwas überflüssiger Platz und ermöglich das Schaukeln des Boards beim Gehen. Möchte man in dieser Tasche noch einen Anzug oder etwas zu trinken packen, eignet sich diese Tasche perfekt. Ein sehr gelungen Konzept mit ausreichend Stauraum und guter Qualität.

© Philipp Holzhacker

+ große Rolle für angenehmes Ziehen
+ geräumige Tasche
+ Belüftungsnetz
- viel Spielraum in der Tasche bei ungünstigen Packen

© Philipp Holzhacker


SIC
Die Tasche von SIC wirkt auf dem ersten Blick sehr hochwertig und gut verarbeitet. Eine Abdeckung im Rückenbereich versteckt die breiten Tragegurte. Die Abdeckung kann per Reißverschluss geöffnet und zusammengerollt werden. Weder die großen Rollen noch eine steife Kante im unteren Bereich stören das komfortable Tragen. Die Größe der Tasche wirkt sehr stimmig und bietet ausreichend Platz für SUP und Zubehör. Ein kleiner Griff an der Unterseite, sowie viele Befestigungsmöglichkeiten für Pumpe oder Zubehör sind Teil der Tasche. Lediglich ein Belüftungsnetz fehlt. Wir finden, dass diese Tasche ausgesprochen stimmig und praktisch wirkt. Schlichtes Design trifft hier auf Qualität und Pragmatik.

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+ geräumige Tasche
+ Zusätzliche Fixierbänder an den Seiten
-

© Philipp Holzhacker

Makaio
Der Rucksack von Makaio ist sehr groß gehalten und bietet ähnlich wie die Modelle von Crosslake und Mistral ausreichend Platz für Board und Zubehör. Benötigt man jedoch nicht 100% des Platztes in der Tasche, wackelt das SUP bei jedem Schritt von einer auf die andere Seite. Zusätzlich besitzt die Tasche nur 2 dünne Gurtbänder und schneidet schon nach wenigen Minuten ein. Der Rucksack liegt beim Tragen leider nur an den Schultern sowie der Hüftpartie an und bildet im Rückenbereich einen großen Hohlraum. Ein Hüftgurt kann zwar Abhilfe schaffen, macht das Tragen über eine längere Strecke aber immer noch nicht zu einem Vergnügen. Bei einer großen Tasche wie dieser hätten wir uns Rollen gewünscht, da das große Platzangebot so nur bedingt genutzt werden kann. Für Leute, die ausreichend Platz für einen langen Tag am See haben wollen und die Tasche auf einem Wagen ziehen, dürfte dieses Konzept überzeugen.

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+ sehr viel Stauraum
+ sehr leichte Tasche
- unangenehmes Einschneiden der Gurtbänder
- keine Rollen
- fehlender Komfort

© Philipp Holzhacker


Quattro
Quatro bietet  einen großen Rucksack, der genügend Platz für ein Board, Pumpe und Zubehör für einen Tag besitzt, jedoch nicht viel zu groß wirkt. Er besitzt 4 Kompressionsgurte, die verhindern sollen, dass das SUP während des Gehens wackelt. Die Tragegurte sind ausreichend breit und verteilen die Kraft angenehm auf die gesamte Auflagefläche. Zusätzliche Brust- und Hüftgurte bringen weiteren Komfort. Zwei breite Rollen ermöglichen das einfache Ziehen der Tasche in der Stadt oder vom Parkplatz zum Gewässer. Auch wenn der Rucksack etwas tiefer am Rücken sitzt, ist der Komfort gut. Ein zusätzlicher Griff an der Unterseite ermöglicht das einfache Tragen oder Verstauen im Auto. Zu erwähnen ist, dass die Tasche nur mit viel Geduld steht und über kein Belüftungsnetz verfügt. Dieser Rucksack kann jedoch mit viel Platz und ausreichend Komfort ohne große Schwächen überzeugen.

© Philipp Holzhacker

+ ausreichend Platz
+ große Rollen für einen angenehmes Ziehen
- Tasche steht nicht von alleine

© Philipp Holzhacker


Red Paddle
Sehr hochwertig und anders geschnitten als die Taschen der Konkurrenz, können sich die Taschen von Red vom Design klar von den restlichen Taschen abheben. Der Rucksack ist gut verarbeitet und besitzt hochwertige Materialien. Das SUP muss bei diesem Konzept ordentlich zusammengelegt werden und der Rucksack bietet wenig zusätzlichen Stauraum. Die Tasche besitzt zwei etwas kleinere Rollen zum Ziehen, welche sich hervorragend für die Stadt eignen, im Kies jedoch schlechter wegkommen dürften als die etwas größeren der Konkurrenz. Sehr raffiniert verstecken sich hinter einer Abdeckung die Rückengurte der Tasche, die außergewöhnlich breit sind. Ein zusätzlicher seitlicher gut gepolsterter Griff ermöglicht einfaches Be- und Entladen des Autos oder das Tragen in der Hand. Beim Tragen fällt auf, dass der Rucksack bis unter das Gesäß reicht, also sehr tief. Das Gewicht wird dabei über die breiten Gurte angenehm verteilt. Ein zusätzlicher Hüftgurt bietet zusätzlichen Komfort, kann die tiefe Position des Rucksackes aber nicht ganz kompensieren. Vielleicht hätte hier ein zusätzlicher Brustgurt geholfen. Wir finden, dass dieser Trolley nicht nur optisch sondern auch funktional einiges zu bieten hat. Lediglich für Leute, die viel Zubehör und Proviant für eine Tagestour transportieren wollen, gibt es gegebenenfalls bessere Optionen.

© Philipp Holzhacker

+ gute Verarbeitung und hochwertige Materialien
+ zwei Rollen für den Gebrauch auf Asphalt
- wenig zusätzlicher Stauraum

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Naish
Naish bietet einheitlich zu ihrem SUP-Angebot einen gelben Sack zum Tragen und Ziehen an. Die Tasche verfügt über ausreichend Platz für Board und Zubehör. Ein seitlicher Griff, sowie ein kleiner Plastigriff an der Unterseite der Tasche ermöglicht das leichte Handhaben. Zwei zusätzliche kleinere Rollen ermöglichen es, die Tasche auch hinter einem Fahrrad herzuziehen. Lediglich der Gebrauch der Tasche im Kies dürfte aufgrund der Rollengröße eingeschränkt sein. Beim Tragen des Rucksackes fallen die eigentlich sehr angenehm breiten Gurtbänder auf, die sich im Hüft- und Brustbereich schließen lassen. Unangenehm ist jedoch eine tiefe Trageposition, bei der die Rollen direkt in das Gesäß drücken. Längere Strecken wird man mit dieser Tasche daher wohl eher vermeiden. Wir finden, dass diese Tasche von der Größe genau richtig ist, die Rollen und die Trageposition leider an den falschen Stelle positioniert wurden.

© Philipp Holzhacker

+ großes Platzangebot
+ viele Griffe
- tiefe Trageposition
- Rollen drücken im Gesäßbereich

© Philipp Holzhacker


Oxbow
Mit viel Stauraum fasst die Tasche von Oxbow neben Board und Pumpe auch sehr viel Zusätzliches für einen langen Tag auf dem Wasser. Kompressionsriemen verhindert ein Rutschen des Boards in der Tasche. Beim Tragen bemerkt man die sehr breiten und weich gepolsterten Tragegurte, sowie einen breiten Hüftgurt. Der Rucksack sitzt hoch genug am Rücken und kann damit auch für Leute empfohlen werden, die mit dem City Roller oder dem Longboard an den See fahren wollen und die nötige Beinfreiheit benötigen. Die Tasche besitzt einen robusten Boden aus Plastik, an dem kein zusätzlicher Griff befestigt ist. Das Konzept dieser Tasche ist unserer Meinung nach sehr durchdacht. Das große Hauptfach in Kombination mit den Kompressionsgurten an der Seite verhindern, dass der Inhalt beim Gehen hin und her rutschen kann. Außerdem können die breiten Gurte und die angenehme Tragehöhe überzeugen.

© Philipp Holzhacker

+ sehr gute Größe
+ angenehmer Tragkomfort
-

© Philipp Holzhacker


Indiana
Auf den ersten Blick ähnelt die Tasche der von Oxbow. Die Größe und Form sind nahezu identisch. Abstriche wurden in der Breite der Gurtbänder in Kauf genommen. Dafür gibt es am Boden der Tasche einen zusätzlichen weiteren Tragegriff, das das Be- und Entladen erleichtern soll. Das große Hauptfach bietet viel Platz für Board und Zubehör. Außerdem verfügt der Rucksack über eine große Vortasche, die auch eine Pumpe fassen kann. Zur Belüftung des Boards wurde an der Seite der Tasche ein robust wirkendes Netzmaterial eingearbeitet. Zum Ziehen der Tasche stehen zwei Rollen zur Verfügung. Wir fanden, dass dieser Rucksack sowohl zum Tragen, als auch zum Ziehen angenehm ist.

© Philipp Holzhacker

+ sehr gute Größe
+ Belüftungsnetz
-

© Philipp Holzhacker


SUP Monster (ohne Abbildung)
Der Rucksack von SUP Monster besitzt ein dünnes Material mit einem an der Seite angebrachten Netz zum Lüften des Inhalts. Er ist ausreichen groß dimensioniert und besitzt keine seitlichen Kompressionsgurte, die das Verrutschen des Boards in der Tasche verhindern. Das Konzept bietet ausreichen Platz für Board und Zubehör. Die tiefe Trageform ist für längere Strecken eingeschränkt zu empfehlen, für den normalen Gebrauch aber in Ordnung. Zwei zusätzliche Rollen sind für das Ziehen auf Asphalt angebracht. Ähnlich wie auch der RRD-Rucksack biete SUP Monster einen großen Rucksack mit ausreichend Platzangebot. Lediglich hinsichtlich des Tragekomforts gibt es Modelle, die das besser können.

+ gutes Platzangebot
+ Belüftungsnetz
- Tragekomfort
- billig  wirkende Materialien


Croslake
Der Rucksack von Croslake wirkt auf dem ersten Blick sehr sperrig. Sollte man nicht wissen, was die Firma Croslake herstellt, könnte man vermuten, dass sich ein Tandem Gleitschirm in dieser großen Tasche befindet. Eine Abdeckung im Rückenbereich verdeckt die Schultergurte, die bei nicht Gebrauch eingerollt und im Hohlkreuz verschwindet. Zwei Rollen ermöglichen das Ziehen der Tasche auf Aspahlt. Beim Tragen stellt man fest, dass die Tasche sehr hoch am Rücken hängt und sich kaum dem Rücken anpasst. Wir gehen davon aus, dass die Größe der Tasche nur ein Prototyp ist und für die Serie dezenter gehalten wird.

© Philipp Holzhacker

+ sehr viel Stauraum
- zu sperrig für den üblichen Gebrauch
- Tragekomfort

© Philipp Holzhacker


JP-Australia
Bei JP unterscheiden sich die SUPs zwischen der Superior Edition, welche mit einer Rollen-Tasche ausgeliefert werden und der Light Edition, die mit einem identischen Rucksack nur ohne Rollen verkauft werden. Gepolsterte Griffe an Seite und Oberseite ermöglichen die leichte Handhabung beim Tragen. Die breiten Gurtbänder vermitteln beim Tragen ein angenehmes softes Gefühl, das man so nur von wenigen SUP-Rucksäcken kennt und eher an einen dezenteren Kite-Rucksack erinnert. Dieses Gefühl könnte aber auch trügen, da die JP-Boards sehr leicht sind und damit auch angenehmer zu tragen sind. Der Rucksack verfügt über keine zusätzlichen Gurte im Hüft- und Brustbereich, welche wir beim Testen aber nicht vermisst haben. Ein grobmaschiges Netz an der Seite der Tasche ermöglicht eine Durchlüftung. Wir fanden sowohl die Variante mit Rollen, aber vor allem die rollenlose Variante sehr angenehm zu Tragen. Dieser Rucksack könnte auch ähnlich wie ein Packback-Rucksack durch Thailand getragen werden und würde auch über längere Zeit nicht sperrig oder schwer wirken, vorausgesetzt das Board ist leicht.

© Philipp Holzhacker

+ sehr angenehmes Tragegefühl mit angenehm breiten Gurtbändern
+ Belüftungsnetz
- wenig zusätzlicher Stauraum

© Philipp Holzhacker

GTS
Bei dem Kauf von einem GTS Board gibt es zwei verschiedene Rucksäcke. Eine Variante beinhaltet neben breiten Schultergurten zwei große Rollen, die das einfache Ziehen ermöglichen. Außerdem ist ein zusätzlicher Haltegriff am Boden der Tasche für leichte Handhabung angebracht. Eine flache aufgesetzte Tasche fasst kleine Zubehörteile wie Finnen oder Smartphones. Beim Tragen der Tasche fällt auf, dass der Rucksack relativ weit oben sitzt und im Bereich des Gesäßes drückt. Kompressionsriemen an der Seite der Tasche verhindern, dass der Inhalt der Tasche beim Laufen rutschen kann. 

Auch die zweite leichtere Variante besitzt breite Gurtbänder für die Schulterpartien, jedoch keine Rollen. Bei diesem Modell gab es erfreulicherweise keine härtere Stelle, die die Bewegung eingeschränkt hätte. Aufgrund seines geringeren Gewichtes wirkt er filigraner und angenehmer am Rücken, besitzt jedoch alle wesentlichen Features der vollwertigen Tasche mit Rollen.

© Philipp Holzhacker

Beide Modelle verfügen über ausreichend Stauraum und fassen auch gerne Zubehör für eine Tagestour.  Beide Rucksäcke erfüllen ihren Zweck und wirken hochwertig verarbeitet.
GTS mit Rollen
+ ausreichend Stauraum und solide Qualität
- störende Kante im Gesäßbereich beim Gehen

© Philipp Holzhacker

GTS ohne Rollen
+ ausreichend Stauraum und solide Qualität
+ Tragekomfort
- Keine Rollen und somit für längere Strecken bedingt empfehlbar

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