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SUP Test Flussboards

  • Steve Chismar
 • Publiziert vor 10 Jahren

Flussbefahrungen mit dem SUP werden, wie das Kanu- und Kajakfahren, immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Der Markt bietet nur wenige Bretter, die besonders gut für fließende Gewässer geeignet sind.

Klaus Cosmo Frieser Im Wildwasser wird den Brettern wegen des stark fließenden Wassers, der Strömungen und vor allem der Untergrundbeschaffenheit des Flussbettes spezifische Eigenschaften (Shape, Material) abverlangt.

Dank unseres Guides und Testers Klaus Cosmo Frieser konnten wir uns neben Flussfahrten in gemächlich fließenden Strömen auch an die Königsdisziplin fließender Gewässer wagen: ins Wildwasser.

Wildwasser (WW) wird, wie beim Windsurfen die Wellenreiter, einer kleinen, aber nicht unwichtigen Gruppe vorbehalten sein. Im Wildwasser wird den Brettern wegen des stark fließenden Wassers, der Strömungen und vor allem der Untergrundbeschaffenheit des Flussbettes spezifische Eigenschaften (Shape, Material) abverlangt. Es werden auf dem europäischen Markt nur wenige Flussbretter angeboten. Reine, für den Fluss konzipierte Boards gibt es nur von Imagine (Rapid Fire) sowie den aufblasbaren River Cruiser von C4. Naish und C4 werden diesen Sommer jedoch beide mit speziellen, aufblasbaren Wildwasserbrettern auf den Markt kommen. Leider standen beide Bretter zur Zeit des Tests noch nicht zur Verfügung. Wir sind gespannt, was noch alles kommt (Klappfinnen etc.).

Die gute Nachricht: In Zahmwasser eignet sich jedes stabile Allroundbrett. Wird der Fluss flach und steinig, empfiehlt es sich jedoch, eine kleine Thruster-Finne zu montieren oder ein Brett zu wählen, das, wie zum Beispiel der Starboard Whopper, mit kleinen Plastikfinnen ausgerüstet ist. Aufblasbare Boards sind ohnehin mit kleinen, eingeschweißten Plastikfinnen bestückt. Solange das Flussbett tief und das Wasser nicht wuchtig und schnell fließt (Wellenbildung Foto rechts), kann jedes Allround-Board eingesetzt werden. Im Wildwasser (vor allem bei Niedrigwasser) ist das Material wichtig. Die Bretter müssen mindestens eine Softschicht aufweisen. Besser noch sind ASA-Haut wie beim Bic, die robusten, aufblasbaren Brettertypen (C4) oder das unverwüstliche Polyethylen (Robson und Imagine). Reine Wildwasser- Boards sind äußerst kippstabil (breit und kurz) und haben wulstige Kajakkanten, dadurch sind sie Oberwasser-unempfindlich, das heißt: Bei Fahrten gegen die Strömung (Traversen, siehe Fahrtechnik Seite 74) kann die angeströmte Kante besser Oberwasser halten und verschneidet weniger.

Die Testergebnisse zu den 6 SUP Boards gibt es unten als PDF-Download:

BIC 10'4" ACS

C4 Waterman 10'9" XXL

C4 Waterman 12'6" River Cruiser

Imagine Rapid Fire

Robson Kane 9'9"

Starboard Whopper 10'0"

Robson Kane ist unverwüstlich und für leichte Flüsse mit weniger Wasserstand geeignet.

 

Starboard Whopper, ein Allrounder, der in leichten Flüssen mit flachem Wasserpegel einsetzbar ist.

 

Selbst 3+-Drops, wie hier im Rissbach, sind mit dem Imagine Rapide Fire fahrbar.

 

 

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