SUP-Kaufberatung 2011

22.05.2011 Steve Chismar - Beim ersten Kauf eines SUP-Bretts ist guter Rat nicht teuer, aber wertvoll. Hier ein kleiner SUP-Ratgeber für den gestrandeten Neueinsteiger.

© Jim Brewer

Das Interesse an Stand-up-Paddeln wächst, die Board-Industrie aus dem Windsurf-, Wellenreitund Kajaksektor rüstet auf, und der Einsteiger kann vor lauter Strand die Sandkörner nicht sehen. Man muss sich aber nicht gleich wie ein gestrandeter Wal von der neuen Welt erdrückt fühlen.

Beim Kauf sollte man sich zunächst ganz nüchtern fragen: Wo werde ich die meiste Zeit Stand-up-Paddeln? Es macht keinen Sinn, einen 9’6er (SUP-Bretter werden wie beim Wellenreiten immer in Fuß gemessen. Gängige Längen: 9’6’’: 292 cm; 10’: 300 cm; 11’: 335 cm; 12’6’’: 383 cm und 14’: 427 cm) zu kaufen, wenn man nur einmal im Jahr in die Welle kommt. Da wäre ein Allrounder mit Tendenz Welle die bessere Wahl. Der Kasten rechts hilft, seine Kategorie zu finden. Innerhalb der einzelnen Kategorien unterscheiden sich die Shapes, Outlines und Volumen je nach Einsatzbereich und Fahrkönnen.

Wie man grob das richtige Volumen wählt, erklärt euch die Formel im Kasten unten. Volumen ist aber nur ein Aspekt. Wichtige Aspekte sind auch Länge, Outline und Shape. Jürgen Hönscheid, Ex-Windsurf-Worldcupper und Shaper, definiert seine Waveboards beispielsweise nie über Volumen, sondern über die Breite. Breite macht stabiler (besserer Auftrieb) und man kann kürzer bauen (drehfreudiger). Materialien spielen auch eine Rolle: Wer leistungsorientiert fährt, möchte ein leichteres Brett kaufen (Epoxy, Carbon). Wer SUP als Freizeitsport sieht, kann gut mit mehr Gewicht (aber vielleicht mehr Komfort z.B. Vollsoftdeck usw.) leben. Schwere PE-Bretter sind unverwüstlich und haben bei rauerem Einsatz oder im Fluss ihre Berechtigung. Günstige Boards sind übrigens nicht immer schlecht. Beispielsweise BIC, Oxbow, NSP, Naish und Imagine bieten gute Allround-Boards teilweise deutlich unter 1000 Euro an.

Die Kaufberatung 2011 gibt's unten als PDF-Download gratis.

 

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