Berlin on Air – mit dem iSUP durch die Hauptstadt

08.06.2016 Herpel, Dirk - Unfertig, pompös, einzigartig und weltbekannt – willkommen in der Hauptstadt. Paulina Herpel, Phine Scheibe, Kai Nikolas Steimer und Klaas Voget erpaddeln das dicke B an der Spree.

© Klaas Voget

"Sorry hier ist Schluss!" "Schluss?" "Ja hier dürfen sie nicht paddeln außer sie haben ein Funkgerät und einen Motor an Board!"  Tja, vor Angies Haustür sind die Regeln streng. Besonders wenn hoher Besuch aus Israel angesagt ist. Patrick, unser Local hatte uns schon gewarnt.

© Klaas Voget

 "Mit Neptun wollte ich schon immer mal paddeln." Paulina Herpel

© Klaas Voget

"Also wenn ihr durchs Regierungsviertel wollt, dann müßt ihr schon ganz früh aufstehen,wa!" 9 Uhr, das ist wohl nicht früh genug. Aber: "Det Kind wer'n wa schon schaukeln", wie der Berliner sagen. Wir drehen um und paddeln erst einmal immer in Richtung Siegessäule. Langsam beginnt das Leben um uns herum und die ersten Touristen drängeln sich am Ufer. Schon was anderes einfach entspannt und weit weg vom Trubel durch diese riesige Stadt zu paddeln. Auch wenn man es schon nicht mehr hören kann. Berlin ist hipp. Zumindest rund um den Globus. Wer´s nicht glaubt geht einfach mal kurz wie wir vor dem Berliner Dom an Land und kauft sich ein paar Wraps. Auf 100 Meter Fußweg Touristen aus aller Herren Länder. Nach einer kleinen Stärkung brauchen wir unbedingt eine Abkühlung bevor wir uns mit der U-Bahn in Richtung Technik Museum aufmachen.

© Klaas Voget

"Du paddelst an alten Industriegebäuden mit Graffitis vorbei und plötzlich kommt ein Steg voller Leute und ein DJ rockt in einem kleinen Schuppen am Wasser die Turntables. Die Stadt ist schon sau cool!" Klaas Voget

© Klaas Voget
© Klaas Voget

Als echte Wassersportler bleibt uns da nur eine Wahl: Der Neptun Brunnen. Und zumindest Kai scheinen die Götter wohlgesonnen. Sie spendieren ihm eine prächtige Tube im Schatten des Fernsehturms. Da schauen nicht nur die vier leichtbedeckten Damen am Rand des Brunnens erstaunt zu.

© Klaas Voget
© Klaas Voget

Nach dieser Abkühlung geht es nach einem kurzen Blick auf die Netzspinne per BVG weiter Richtung Süden nach Kreuzberg. Bei unserem Touristenprogramm zu Wasser, darf die Oberbaumbrücke und die Molecule Man Figuren auf gar keinen Fall fehlen. "Wo geht`s denn hier ins Wasser? Hier hinten gibt es einen Einstieg!" Nicht immer easy die Spree zu entern. Direkt am Badeschiff klettern wir eine kleine Leiter herunter. Irrer Blick von hier auf die Stadt. Ätsch, so nah wie wir kommt man selten an die 30 Meter hohen durchlöcherten Gestalten heran. Langsam versinkt die Sonne über der Stadt.

© Klaas Voget

Genau die richtige Zeit um beim Club der Visionäre auf einen Drink anzulegen. Berlin wir kommen wieder. Da gibt`s noch viel mehr zu sehen. Hat Spaß gemacht mit dir.

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