Killerfish German SUP Trophy Berlin 2014: Bericht und Ergebnisse Killerfish German SUP Trophy Berlin 2014: Bericht und Ergebnisse Killerfish German SUP Trophy Berlin 2014: Bericht und Ergebnisse

Killerfish German SUP Trophy Berlin 2014: Bericht und Ergebnisse

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 6 Jahren

Es war das Wochenende der Stürze: Nicht der Favoriten-Stürze, sondern der Abgänge wegen Wellen, Wind und wilden Manövern. Das machte die Rennen spannend, auch wenn die Teilnehmer- und Zuschauerbeteiligung leider nicht ganz Hauptstadt-Niveau erreichte.

"Vergesst alles, was ihr gesehen habt, wir machen das jetzt anders" – cool und spontan servierte Veranstalter Patrick Villwock den Berliner Tour-Stopp. Kurse und Prozeduren wurden kurzerhand mal angepasst, die Teilnehmer-Anregungen spontan umgesetzt und auch der Sprint-Kurs, den einige schon höchst wissenschaftlich mit Blechdosen am Vorabend austariert hatten, wurde kurzerhand übernommen und passte - das Gefühl hatte man zumindest – den meisten Startern gut.

Der Sprintkurs wird "ausgelegt"

Die hatten am ersten Tag ein langes, windiges Rennen zu absolvieren, fünf Runden mit insgesamt 25 Bojenturns, teils aberwitzigen Strömungen, so dass man regelrecht um die unterste Boje driftete und ein fieser Backwash von den Spundwänden, der den See stellenweise zu einer Mini-Buckelpiste verwandelte. Doch wenigstens die Sonne ließ sich nicht lumpen und wärmte die gestürzten Fahrer immer wieder auf. Warm wurde es einem vor allem auf der langen "Gegengeraden", wo ein kräftiger Wind blies und das Tempo drosselte. Nach rund einer Stunde kam dann Kai-Nikolas Steimer auf seinem neuen Fanatic Flachwasser-Proto als Erster durchs Ziel. Ich konnte mich dicht dahinter lange festzecken – bis zu einem Sturz am Ende der letzten Runde. Da war bereits alles klar, auch Position drei war Carsten Kurmis sicher, so war die letzte Runde für die drei Führenden eine Ehrenrunde ohne Chancen und Risiken. Bei den Damen sicherte sich Carol Scheunemann den dritten Langstrecken-Sieg – wer will sie diese Saison eigentlich mal abhängen, ist da das Rennen schon gelaufen? Ganz so hergeben tu ich's nicht, dachte sich wohl Sonja Duschek, die beim Sprint dann im Finale ähnlich sicher vom Start bis ins Ziel vorne weg fuhr. Dahinter war es spannender, Carol Scheunemann, Anja Schilling lagen auf dem sehr spitzwinkeligen Kurs meist eng beieinander.

Sprintfinale Damen

Enger zusammen als Carsten Kurmis und Kai-Nikolas Steimer kann man nicht auf den letzten Schenkel gehen, Carsten kommt mit Rückenwind als Erster an der letzten Boje an, setzt den Turn vielleicht einen Bruchteil einer Sekunde zu spät an, Kai presst in die Lücke und auf dem folgenden Stück geht es Board an Board, Schulter an Schulter Richtung Ziel, wobei sich Kai dann am Ende kraftvoll vorschieben kann und auch den Sprint für sich entscheidet. Stark schon beim Start zum Long Distance und Dritter im Sprint: Christian Hahn – das kann nicht nur der Heimvorteil gewesen sein.

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Die Ergebnisse im Detail:

Langstrecke

Sprint

Kids-Race

Schlagwörter: Killerfish German SUP Trophy Berlin


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