Inside-Report: Rookie Valentin Illichmann bei der SUP Alps Trophy am Wolfgangsee Inside-Report: Rookie Valentin Illichmann bei der SUP Alps Trophy am Wolfgangsee Inside-Report: Rookie Valentin Illichmann bei der SUP Alps Trophy am Wolfgangsee

Inside-Report: Rookie Valentin Illichmann bei der SUP Alps Trophy am Wolfgangsee

  • Valentin Illichmann
 • Publiziert vor 6 Jahren

Mit einem super 7. Platz zeigt Rookie "Valli", dass er in dieser Saison wirklich Gas geben will. Für sup-mag.de schreibt der Fanatic-Rider nach den Rennen sein "Race-Tagebuch" – wenn die Schule es zeitlich zulässt.

 

Am Freitag Abend um ca. 22 Uhr kam Paul (Red.: Paul Ganse) aus Potsdam bei mir an. 

Wir packten noch schnell alle Sachen in seinen Transporter, in dem hinten eine Matratze am Boden lag.  Dieser Transporter sollte unser Zuhause für die nächsten kommenden Tage sein sollte. Als uns die Wellenreitboards beim Einpacken der Racesachen aufgefallen sind beschloss ich die Boards auch einzupacken, um Paul mal den MünchenerEisbach zu zeigen!

Samstag morgen gings dann los an den schönen Fluss. Aus dem locker dahin gesagten: "Wir machen kurz nen Abstecher an den Eisbach auf dem Weg ins Salzkammergut" wurden dann schließlich sechs Stunden bestes River-Surfen. Total tiefgefrohren machten wir uns auf dem zum Wolfgangsee.

Bei unserer Ankunft regnete es in Strömen, wir parkten am Campingplatz und richteten uns gemütlich ein.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat es dann so viel geregnet, dass wir Alang Heinrich aus Usedom zu uns in den Wagen holten. Er hatte nur ein Zelt und das wäre in der Nacht, bei den Regenfällen, wie Atlantis einfach versunken. Am Sonntag morgen beim Frühstück wurden dann die Diskusionen, die beim gestrigen Abendessen begonnen haben vorgesetzt, es ging um diesen komplett neuen und anderen Race-Kurs. 3 Runden, Joker-Boje, Abkürzen, ein paar Meter an Strand laufen – ich glaub ich war nicht der einzige der am Anfang nur Bahnhof verstand.

Um 12.30 wurde es dann beim Ridersmeeting nochmal ausführlich erklärt, wohin gepaddelt wird, fast alle haben es dann auch verstanden, aber nur fast alle, manch einer ist auch eine Runde zu viel gepaddelt. Man paddelt drei Runden, zwei davon gehen um die Jokerboje und bei einer Runde die beliebig ausgesucht werden kann, darf man die Jokerboje auslassen und kürzt damit ein gutes Stück ab.

Um 13 Uhr ging es dann nach einem Fehlstart endlich los, mit Volldampf auf die ersten 400 Meter, zur ersten Boje wo bereits ein paar Leute abkürzten. Ich nahm auch direkt die Abkürzung mit Paul und dem italienischen Top Fahrer Giorgio Magi. Das Rennen ging spannend vor sich hin, bis die Landpassage kam, wir mussten mit dem Brett unter dem Arm raus auf dem Wasser eine Linkskurve durch das rutschige, schlammige Gras um einen Baum herum und hinter dem Baum wieder rein ins Wasser. In der letzten Runde wurde es dann nochmal richtig spannend. Paul Ganse führte den Draft an, wir kämpften in unsrem Zug um die Platzierungen 4. bis 8. Giorgio Magi überholte schließlich uns alle kurz vor dem Schluss und holte sich somit den 4. Platz, kurz dahinter Paul. Ich kam knapp hinter Rock Puvar ins Ziel mit dem 7. Platz. Normen Weber entschied das Rennen souverän für sich, knapp danach Peter Weidert und Bartl. Die neue Form des Longdistance Racens, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Mich würde es freuen wenn es mehr Rennen in einem solchen Format gibt, sie sind einfach spannender! 

Themen: Alps Trophy Wofgangsee


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