Family Business: Die Dänische SUP-Meisterschaft gewinnen die Steinfath-Brothers – wird die Deutsche ebenso gut? Family Business: Die Dänische SUP-Meisterschaft gewinnen die Steinfath-Brothers – wird die Deutsche ebenso gut? Family Business: Die Dänische SUP-Meisterschaft gewinnen die Steinfath-Brothers – wird die Deutsche ebenso gut?

Family Business: Die Dänische SUP-Meisterschaft gewinnen die Steinfath-Brothers – wird die Deutsche ebenso gut?

 • Publiziert vor 6 Jahren

Mitte August fand an den Stränden rund um Klitmøller die dänische Meisterschaft im Beachrace und in der Welle statt. Vierzig dänische und eine Handvoll deutscher Starter zeigten in anspruchsvollen Bedingungen beeindruckende Leistungen.Schon bald gehen hier die deutschen SUP-Waver an den Start - im Fight um die Meisterschafts-Medaillen des DWV.

Und immer wieder grüßt das Murmeltier. Sieben Windstärken aus West und Welle bis zu drei Metern, diese Wetterprognose kam allen Teilnehmern die im Vorjahr schon dabei waren sehr bekannt vor.  Der Lichtblick, für den zweiten Tag sollte der Wind dieses Mal auf schräg ablandig zurückdrehen und nachlassen. Das klang nach sehr ordentlichen SUP Wave Bedingungen.

Rescue Road So schickte Top SUPer und Mitveranstalter Casper Steinfath die  Racer zuerst einmal auf die "Rescue Road". Hinter diesem aufmunternden Namen verbirgt sich einer der spektakulärsten Downwinder an der Dänischen Küste. Gestartet wurde hinter der langen Hafenmole von Hanstholm. Sieben Kilometer in Lee davon wartete das Ziel am Strand von Vigsø auf die Überlebenden.  Bei Westwind bis zu 35 kmh und deutlich über kopfhohen Wellenwalzen staunten Kiter und Windsurfer nicht schlecht, als der SUP Trupp an ihnen vorbei paddelte. Nicht weniger staunten alle die zum ersten Mal den Trip hinter sich brachten,  wie schnell Raceboards werden können wenn man mit ihnen riesige Dünungswellen abreitet. Das neben Können vor allem auch Erfahrung mit dem Revier zählte, zeigte sich auf dem letzten Metern. So lag Paulina Herpel bis kurz vor dem Ziel auf Rang zwei. Doch sie unterschätzte die starke Strömung unter Land und kam deshalb erst weit entfernt vom Ziel an den Strand.

Anspruchsvoll: Mit dem langen Raceboard im Nordsee-Swell

Am Ende reichte es so nur für den vierten Platz. Das gleiche Missgeschick passierte auch Youngster Christian Anderson. Wahrscheinlich wollte der Local Boy es zu gut machen. So musste der gerade mal 14jährige am Ende Routinier Lars Petersen den Vortritt lassen. Platz fünf bei den Herren ist aber immer noch eine mehr als beachtlich. Wie erwartet ließ Casper nichts anbrennen und holte sich mit Speed und Erfahrung den Sieg. Spannend machte es sein Bruder Peter.

Fanatic-Rider Paulina Herpel an ihrem "Homespot"

Nach einem Vollwaschgang direkt nach dem Start, entschied er sich für die riskante Route direkt unter Land. Mit Erfolg.  Am Ende hatte er nicht nur die meisten Wellenritte auf dem Zettel sondern landete auch vor Mads Ring auf dem zweiten Patz. Doch schaute man sich im Ziel um merkte man schnell, dass die Platzierung heute auf jeden Fall eher nebensächlich war. Jeder freute sich bei diesem beindruckenden Downwinder dabei gewesen zu sein. Am Abend beim gemeinsamen Grillen war sich selbst Weltenbummler Casper sicher: " Das war bisher das beste Rennen des Jahres."

Mit Spaß am Start: Die deutschen Teilnehmer.

Land of Lefts Das, auch in der Welle, das Niveau innerhalb eines Jahr deutlich gestiegen ist zeigte sich  am nächsten Tag. Die Vorhersage behielt recht, und so startete der erste Wave Head in der Bucht von Klitmøller pünktlich um neun Uhr Morgens. Acht Damen und 21 Herren lieferten sich bis zum späten Nachmittag harte Fights. Zuerst ging das Damenfinale über die Wellenbühne und was hier geboten wurde, war alles andere als zurückhaltend.  Am Ende lag wie im Vorjahr die amtierende dänische Meisterin Anette Carsing knapp vor Paulina Herpel. Paulina: "Das hat richtig Spaß gemacht. Nach meinem Training in Nord Spanien hätte ich im Wave Finale gerne noch ein paar größere Wellen gehabt. Aber ein bißchen Glück gehört nun gerade im Waveriding auch immer dazu."  Auf Rang drei surfte sich Mette Knakkergaard, vierte Dame wurde Bettina Kohl aus Hamburg.

Fahrer und Mitorganisator : Kein Geringerer als Top-SUPer Caspar Steinfath

Caspar "on fire"

Bei den Herren wiederholte sich das Ergebnis vom Vortag. Casper eins, Peter zwei, dahinter Shortboard Guru Mor Melukka der auch Mal wieder zum Paddel Griff und der stylische Senior Karsten Krongaard. Casper: " Die Bedingungen waren perfekt und das Niveau ist unglaublich hoch gewesen. Es hat super viel Spaß gemacht und ich freue mich natürlich, das ich meine Titel verteidigen konnte."  Bleibt zu hoffen , dass Cold Hawaii seinem Namen auch bei den deutschen Wave Meisterschaften  alle Ehre macht. Diese finden dieses Jahr vom 15.10. bis zum 19.10. zum ersten Mal auch in Klitmøller statt.

Autor Dirk Herpel im Zielspurt

Anette Carsing auf dem Weg zum Meistertitel.

Open Women SUP Surf 2014

1. Annette Carsing 2. Paulina Herpel 3. Mette Knakkergaard 4. Bettina Kohl

Über die Bedingungen kann man nicht meckern: Paulina Herpel rippt sich in der Welle auf Rang zwei!

Open SUP Surf 2014 Man

1. Casper Steinfath 2. Peter Steinfath 3. Sebastian Kornum 4. Mor Melukka 5. Karsten Krongaard

Open Master SUP Surf 2014

1. Karsten Krongaard 2. Jens Wohlert 3. Dirk Herpel

Open Women SUP Beach Race 2014

1. Nicoline Rasmussen 2. Claudia Haese 3. Julie Kornum 4. Paulina Herpel

Open SUP Beach Race 2014

1. Casper Steinfath 2. Peter Steinfath 3. Mads Ring 4. Lars Petersen

Masters SUP Beach Race 2014

1. Jens Wohlert 2. Martin Oeser 3. Karsten Krongaard 4. Dirk Herpel

Der local Nachwuchs rockt: Hier Christian Anderson


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