DM auf Sylt: Dauerwelle

  • Dirk Herpel
 • Publiziert vor 4 Jahren

Welle und Technical Race: Gleich zwei Titel wurden auf Sylt vergeben. Die Bedingungen waren anspruchsvoll und selektiv. Eben meisterschaftswürdig.

Autor Dirk Herpel rippt erfolgreich mit.

Wenn auf eins kein Verlass ist in diesen Sommer, dann aufs Wetter. Bei unserer Abfahrt von Fehmarn am Montag Mittag sah es so aus, als wenn uns ein paar windige und regnerische Tage auf dem bekanntesten Möwenschiss in der Nordsee erwarten würden. Doch schon bei der Ankunft am Mittwochmorgen strahlte uns die Sylter Sonne entgegen. Und das Beste, der Sylter Shorebreak zeigte erste Anzeichen von Vitalität.

SUP DM Sylt 2016

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Welle und Action auf "Deutschlands prominentestem Möwenschiss"

Mit auflaufendem Wasser wurde es immer besser und schon konnte die erste Wave Runde starten. Carsten Curmis, Andy Wirtz, Kai-Nicolas Steimer, und meine Wenigkeit durften nach vier Vorläufen im Finale das Beste aus den steilen Wellen rauskitzeln. Carsten zeigte wieder einmal, dass auch Bayern sich mit Wellen auskennen und holte sich den Sieg vor Kai, Andy und mir.

Bei den Damen war es erneut ein Zweikampf um den Sieg zwischen Paulina Herpel und Noelani Sach. Am Ende sahen alle drei Judges Paulina vorne. Noelani Sach nahm dann bei den folgenden Wave-Wertungen nicht mehr teil. Vor allem der nächste Tag bot aber wieder reichlich Sonne, Welle und kaum Wind. Und auch am Freitag konnte noch einmal die Sylter Welle gerippt werden. Nach drei Wertungen und einem Streicher holten sich Paulina Herpel und Carsten Kurmims die Siegerpokale in der Wave Wertung ab. Ein dickes Grinsen hatten am Ende fast alle Teilnehmer im Gesicht. Es müssen einfach mehr Wave Events her, so die einstimmige Meinung!

Neue Deutsche Wavemeisterin: Paulina Herpel

Samstag startete dann das Technical Race mit ordentlich Strömung, schönen Wellen aus den unterschiedlichsten Richtungen und einer beachtlichen Laufstrecke am Strand. Klingt anstrengend, war es auch. Beim Material setzten viele Teilnehmer auf möglichst breite Boards um ohne Notwasserung um den Kurs zu kommen. Auch die: "Im Sitzen sind maximal fünf Schläge erlaubt" Regel wurde bei den anspruchsvollen, welligen Bedingungen selbst von den Top-Fahrern dabei gerne in Anspruch genommen, oder auch mal überzogen.

Top in der Welle - und lässig: Andy Wirtz und Carsten Kurmis

Noelani Sach vor Paulina Herpel und Julia Schneider, lautete die Rangfolge bei den Damen. Bei den Herren sah es im Finale bis zur letzten Tonne nach einem Start -Ziel-Sieg von Mit-Favorit Kai-Nicolas Steimer aus. Ein kleiner Patzer an der letzten Tonne, zwei gute Wellen für die Verfolger und Kai musste sich mit Platz drei hinter Carsten Kurmis und Steven Bredow geschlagen geben. So schnell kann es gehen, wenn Mutter Natur mitspielt. Und so aufregend und so viel Fun kann SUP Racing machen. Schade, dass es für dieses Jahr schon der letzte deutsche Race-Event am Meer war.

Themen: SUP DM 2016SUP SyltSUP TEchnical RaceSUP Wave DM


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