Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung? Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung? Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung?

Polywatch im Test – kleine Tube, große Wirkung?

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor einem Jahr

Fitnesstracker und GPS-Uhren sind für viele ständiger Begleiter beim Sport. Kratzer und Schrammen bleiben da nicht aus. Wie gut lässt sich das mit speziellen Mitteln beheben?

Zerkratze Displays sind ärgerlich – weil gute GPS-Uhren nicht gerade billig sind und weil Kratzer, vor allem im Sonnenlicht, die Ablesbarkeit verschlechtern.

Stephan Gölnitz "Normal" zerkratze Uhr nach einem Jahr Gebrauch

Mit dem getesteten "Polywatch Plastic Polish" ließen sich tatsächlich alle feinen Kratzer entfernen und die tieferen Kratzer zumindest so weit "abrunden" und minimieren, dass die Oberfläche deutlich ansehnlicher wurde und die störenden Lichtreflexe weitestgehend verschwanden. An den sehr tiefen Kratzern war allerdings deutlich länger als 2 bis 3 Minuten zu polieren. Diese sind nach der Bearbeitung keine scharfkantigen, lichtbrechenden Krater mehr, sondern nur noch bei seitlicher Betrachtung zu erkennen – aber auch nicht komplett verschwunden. Etwa 5 bis 6-mal habe ich den empfohlenen Vorgang wiederholt, also etwa 15 Minuten poliert. Als hilfreich hat sich dabei ein einseitig absolut planer Plastik-Chip für Einkaufswagen erwiesen – umwickelt mit einem Stück des mitgelieferten Poliertuches. Die Tube wird voraussichtlich für eine ähnliche Politur nochmals ausreichen. Bei einem Preis ab etwa sechs Euro (gesehen bei Amazon, sowie bei Voelkner und bei Conrad Elektronik) eine vermutlich in den meisten Fällen lohnende Arbeit mit sichtbarem Erfolg. Man sollte lediglich nicht erwarten, dass richtig tiefe Schrammen komplett verschwinden – dafür müsste wohl deutlich massiver Material abgetragen werden. In der Packung ist die Tube mit 5 Gramm Politur und ein Stück Polierflies.

Stephan Gölnitz Nach der Politur

Themen: Test


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