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Paddle Expo 2019: Neuheiten und Innovationen

  • Stephan Gölnitz
18.10.2018

Traditionell trifft sich Mitte Oktober das "who is who" der internationalen SUP-Szene in Nürnberg. Wir nehmen euch – im Zeitraffer – mit auf unseren 7-Stunden-Rundgang durch die heilige Halle.

Egal ob Boards, Paddel, Zubehör – für den engagierten Paddler ist die Paddle Expo ein Paradies. Für 2019 mit jeder Menge Neuigkeiten bei Boards und auch bei kleinsten Details. Ausführliche Tests unr Reviews findet ihr wie immer in unseren Magazinen 2019.

Höhere Steifigkeit, bessere Verarbeitung der Nähte durch neue Technologien und teils deutlich günstigere Preise sind die wichtigsten News im Boardbereich.

Bei JP-Australia sei der neue Anglair sehr gefragt, der 3D-Stringer soll die Steifigkeit deutlich erhöhen und die Längsnähte sind mit einer zusätzlichen verschweißten Bahn an den Seiten besser geschützt.

Die günstigste JP-Bauweise "LEC" kostet 699 Euro bei zweilagigem Seitenaufbau. In 10'6' wiegt so ein Board 7,5 Kilo.

Der 38 Inch breite JP-Australia Anglair transportiert nicht nur die dicksten Fische sicher nach Hause, sondern eignet sich für schwere Paddler, mit vielen Griffen als Familienboard und für Expeditionen. Besonderheit ist die Klappfinne, die im seichten Wasser einfach hochklappt.

Der Stand von JP-Australia.

Auch Boards der Preisklasse 799 Euro werden ab 2019 bei JP-Australia mit der zusätzlichen Abrisskante am Heck ausgeliefert. Was das bringt, wird der SUP-Test zeigen.

3D-Stringer deckt bei JP-Australia gefährdete Nähte ab.

Beim 3D-Stringer werden 3 Lagen vorab maschinall laminiert und außen aufgesetzt über etwa 80 Prozent der Boardlänge und kommt bei den JP-Australia SE- und LE-Bauweise vor. Das Board soll steifer werden, die Nähte besser geschützt sein.

Red Paddle überrascht mit einem extrem kompakt zu transportierenden Board in 9'6'' Länge, das sich vor dem Einrollen der Länge nach falten lässt. Dafür sind im Heck seitlich von der Mittellinie zwei Finnen in FCS-Boxen eingebaut.

Der Stand von Red Paddle.

Der Red Paddle Rucksack erreicht neue Rekordmaße und wirkt sehr handlich und leicht.

Zum Preis von 1549 Euro wird auch die Pumpe und ein 5-teiliges Paddel beim Red Paddle Compact mitgeliefert. Das komplette Paket soll nur 11,5 Kilo wiegen.

RRD zeigt ein neues Board für SUP- und Windsurf-Foilen. Bei den Inflatables soll ein solider Verstärkungsgurt für deutlich mehr Steifigkeit sorgen.

Das RRD Air Rescue ist mit einer zweiten Luftkammer ausgestattet, neu ist auch die Grafik,

Der RRD Air Venture in 11' x 38'' ist mit vielen Halterungen und Griffen versehen. Das Deckpad ist hinten besonders griffig, in der Mitte besonders komfortabel.

Der RRD Air Sense Cruiser ist jetzt in 4 3/4 Inch Dicke als Damenversion etwas dünner gehalten, um das Fahrverhalten für leichtere Personen bei Wind zu verbessern.

Zu Demo-Zwecken wurde bei RRD das Deckpad weggeschnitten. Die bis zu drei thermoplastischen Versteifungsbänder sind sichtbar, die die Stauchungskräfte auf der Oberseite aufnehmen sollen.

Das RRD "High Flight" hat zwei Boxen eingebaut. Einmal die zwei US-Boxen für das SUP-Foil mit der flachen Platte und hinten die Tuttle-Box zum Windsurf-Foilen.

Fanatic hat stark an der Technologie bei Hardboards gearbeitet und konnte die Preise teils deutlich senken. Der Pro Wave kostet beispielsweise 1699 Euro.

Fanatic-Family am Messestand

Fanatic-Boss Craig Gertenbach präsentiert die neuen Hardboard-Bauweise. "Vector Net" soll die Rails verstärken. Allwave und Stubby  werden nur noch in einer Technologie angeboten und kosten jetzt so viel wie früher die günstigste Bauweise, bei geringerem Gewicht.

Fanatic bietet ab 1299 Euro bereits Hardboards an. Das ist das Soft Top. Hier zu sehen die  "Eco"-Bauweise mit Flachsmaterial auf der Oberseite. Das liegt dann bei 1999 Euro.

Top Holzoptik bei einzelnen Fanatic-Modellen, die obendrein die Umweltverträglichkeit verbessern soll..

Ein SUP-Foilboard darf natürlich auch bei Fanatic nicht fehlen. Die "Sky" Serie in 4 Größen kommt vom Design-Team Sky Solbach und Ken Winner. Ein Manöver-orientes1500er Foil gibt es bereits. Zwei Downwinder-Foils kommen im Frühjahr in 2000er und 2500er Fläche.

Mistral verbindet das Beste aus den beiden bisherigen Technologien in einer. Dazu werden die teils deutlich reduzierten Preise bekannt. Allroundboards starten bei 799 Euro, Kinderboards bei 599 Euro. Auch der Spirit ist für 999 Euro in 8,5 Kilo erhältlich.

Zwei bisherige Technologien verschmilzen bei Mistral zu einer. Das Innenleben der leichten Boards aus Europa, mit den gewobenen Fäden, wird mit der Fusion Layer Technologie aus der Produktion in Asien verbunden. Die Preise starten jetzt mit dem Adventure bei 799 Euro.

Durch die Mehr-Kammer-Bauweise lässt sich ein verrundetes Unterwasserschiff realisieren.

Weiterhin spannend: Das Race-iSUP mit mehreren Kammern.

Das Sumatra 10'6'' wiegt nur 7,8 Kilo bei 303 Volumen. Preis 749 Euro.

Das "Kanujak" hat neben der steifen, schlanken SUP-Bauweise der Boden- und Seitenwände als Besonderheit einen doppelten Boden für immer trockene Sitzfläche. Die Sitze sind in der Höhe verstellbar.

Infinity stellt eine Palette neuer Inflatables vor.

Bisher als Hardboardmarke vor allem im Racing ein bekannter Name, bringt Infinity auch eine Palette an Inflatables.

Die "Downtown 14" von Infinity mit sehr markantem Heck

SIC, neben BIC und Oxbow die Top Marke im Bic-Konzern hat mit dem Dark Horse eine rouste Bauweise für Surfboards und bei Boards noch ein extra Gimmick 2019.

Das "Dark Horse" ist in steifer Composite-Bauweise, aber mit robuster Außenhülle, gut für Kinder. Im Vergleich zu bisherigen Softboards

Das "RS"-Inflatable hat ein etwas breiteres HEck für gute Stabilität und eher parallele Rails. Die Konstruktion ist für hohe Drücke ausgelegt. Die Nase liegt flach im Wasser, daher eher fü guten "Glide" auf Binnenrevieren.

Kleine "Stringer" unten sollen die Richtungsstabilität beim SIC "RS" erhöhen.

Starboard hat 2019 auch beim bereits bisher hochgerüsteten Allstar Airline noch sichtbare Innovationen draufgepackt und bringt ansonsten viel Farbe ins Spiel.

Der neue Allstar Airline. Preis 1499 Euro.

Das mit festen SChaumteilen neu gestaltete Deck bietet vor allem auf den schmalen Größen einen breiteren Stand. Nebeneffekt: Mehr Steifigkeit im Centerbereich.

Die Allstar bekommen zusätzliche Griffe für den Beachstart und die breiteren Größen ein Gepäcknetz für den Touringeinsatz.

Krasse Konkaven bei den Starboard "Go". So lassen sich über die Breite unterschiedliche Bodenkurven realisieren. flacher in der Mitte, zum Heck gebogen für den Turn.

Die inneren Seitenkanten sind bei Starboard verschweißt. Die Gewebestringer an den Rails sind zusätzlich aufgeklebt.

"Wave", "Sun" und "Shout" sind die neuen Designs von Starboard-Riderin Sonni Hönscheid.

Die "Go"-Boards sind von der Outline ein Mailbu, kombiniert mit einem konkaven Unterwasserschiff, das aus dem Touring- und Racebereich kommt und für gute Gleiteigenschaften sorgen soll.

NRS bietet die größte Auswahl im Zubehörbereich. Da sieht man die Wurzeln im Kanusport. Neu ist auch eine ganze Palette an SUP-Finnen.

Star SUP ist die Tochtermarke von NRS, mit Boards in etwas reduzierter Ausstattung zu reduzierten Preisen.

Das NRS-Stand

Ganz neu bei NRS: Ein Überdruckventil lässt bei 20 psi den Druck raus, als Schutzfunktion vor Überdruck in der Sonne beispielsweise. Bei allen NRS-Boards serienmäßig.

Die NRS-Wildwasserboards sind komplett überarbeitet, haben jetzt zusätzliche Griffe zum Festhalten im Wasser vorne auf der Nase. Die Verschnürung ist jetzt in die Mitte gerückt.

NSP setzt auf Raceboards mit breitem Einsatzbereich und Naturfaser in den Allroundboards.

Das Carolina von NSP ist 2019 neu und erste Wahl von Tituan Puyo, wenn er zu Rennen mit nur einem Board anreist – für alle denkbaren Bedingungen. Für Flachwasser bis Downwinder. Hier 14x24, aber auch in 21er Breite erhältlich.

NSP Coco Flex 10'11' x 32'. Das Board soll etwas Dämpfung erhalten "nicht ganz so knochenhart sein, wie man es bei Race braucht." Diese Naturfaser brachte NSP mit dieser Technologie ins Paddle Expo Award Finale.

Indiana, die Marke aus der Schweiz, überrascht mit extrem großem Angebot von hohlen Raceboards über Surfboards bis zum Foil.

Indiana 4'9''

Das Indiana "Surf" 4'9'' als aufblasbares Surfboard mit 30 Litern Volumen.

Das Indiana 12'6'' ist auch in hohlbauweise erhältlich. "Top Qualität und sehr leicht, dazu robust und sieht sehr elegant aus" preist der Boss. Für 3500 Euro beträgt der Gewichtsvorteil etwa 2,5 Kilo

Auch Indiana hat eine kleine Brudermarke "Apatcha", bei der die Boards 599 und 649 Euro kosten – inklusive Padedl und Pumpe.

Naish hat unter neuem Produktmanager die Palette kräftig überarbeitet und auch die Preise teils ordentlich nach unten angepasst. Die Allrounder Nalu und Alana starten bei 899 Euro, Glide und Alana Touring kosten 999 und auch der Naish One wurde auf 999 Euro gedrückt. Alle Boards sind 2019 mit einer US-Box für die Finne ausgestattet, nur das Naish One bleibt wegen der Einheitsklasse bei der Schiebebox.

Neue Graphics und neue Größen, wi den interessanten 14er Glide gab's bei Naish zu sehen.

Naish-Designer Damian präsentiert das neue Deck bei allen Tourern und Raceboards.

Eine neue Deckstruktur soll Komfort und Grip vereinen.

"Stiffer is better" sagt Naish-Designer Damian, das Maliko sei das steifste Board auf dem Markt.

Focus zeigt am Stand das hohle Custom Board von Plastex.

Für 2999 euro ist über Focus das Raceboard aus der Plastex-Schmiede bestellbar. Ein Größe, hohl. Besonderheit ist die Individualisierbarkeit beim Design. Da bleiben keine Wünsche offen. Das kostet 3599 Euro 

Details beim Plastex-Hohlbau.

Verdrehsicherungen sind 2019 bei fast allen Paddel-Marken Standard, es kommt überwiegend mehr Farbe ans Rohr, neue Safety-Systeme bieten Sicherheit und Tragekomfort, doppelte Ventile und jede Menge nützliche Features sind bei den Boards zu finden. Auch im Detail gibt es dabei viel zu entdecken.

JP-Paddel haben eine Verdrehsicherung und Variorohr und Griff sind aus einem Guss gefertigt. Neu in der Range ist das Paddel "Carbon Glass" für 219 Euro.

Eine wasserdichte Tasche von Red Paddel ist unten flach und mit großem, wasserdicht verschließbaren Zugríff von hinten; kostet 129 Euro.

Das 5-teilige Paddel von Red Paddle lässt sich mit einem oder zwei Teilen weniger auch als Kinderpaddel oder für Kanus verwenden.

Die Beach Boys von Naish-Stand.

Viel Farbe bei den neuen Naish-Paddeln, alle Variorohre sind jetzt identisch und aus Vollcarbon.

Bald erhältlich: Die neueste Finnenschraube, entwickelt von Indiana, die immer in der Finne bleiben kann.

Indiana: Clevere neue Teilung gegen Verdrehen.

Indiana: auch im Foil Business aktiv.

Die neueste Rettungsweste von Restube konnte auf dem Stand von Indiana begutachtet werden.

Bags, bunte Leashes, wasserdichte Handyhüllen bus Dachträger: Bei Indiana werden die Boards bald  zu klein, um alles Zubehör zu zeigen.

Neues Paddeldesign bei NSP. Erhältlich im Schaftdurchmesser 26 oder 29 Millimeter.

Mit sechs verschiedenen Trockenanzügen demonstriert NRS Kompetenz aus dem Kanusport auch für Bedingungen, wenn es richtig wild wird. Hochwertige Qualität geht dabei vor Niedrigpreis, bei 700 bis 900 Euro. 

NRS-Leash mit Panikauslöser.

Touring, Seegrtas, Allround oder Wildwasser – NRS deckt auch für Boards mit Schiebefinne (wie bei NRS-Boards oder Naish) alle Bereiche ab. Die Finnen haben eine verstärkte Basis und ein "richtiges" Profil.

NRS mit großem Sortiment an Packsäcken.

Das "Smoothie 9'0'' x 32'' von Focus  hat 142 Liter und kostet 1999 in Carbon und 1599 in Glas. Ein Board für Wave-einsteiger und kleinere Wellen. Die Prime-Serie ist die Hardboard-Günstiglinie von Focus. Da kostet 11'0'' 999 Euro. Es staht allerdings dann "Prime" und nicht Focus drauf.

Bunter Blätterwald bei den Starboard-Paddeln.

Das SIC Tao hat für 2019 ein spürbar stieferes Blatt erhalten. Kostet 209 Euro, als Dreiteiler 219 Euro.

Handgemachte Unikate sind die "Larry Allison"-Finnen. Jede mit individuellem eingearbeitetem Flies. Die Preise werden voraussichtlich um 150 Euro liegen.

"Tex Carbon" von Black Projekt soll die Aufheizung verringern und gleichzeitig gut strukturiert für besseren Grip sorgen.

RRD hat zum SUP das passende leichgte Windsrfrigg.

Lockere Stimmung in der SUP Branche ohne Berührungsängste: wie hier zwischen  Direktanbieter Gun Sails und Fanatic.

Flauschiger als im Wärmemantel von Red Paddle kann man sich nicht aufwärmen. Preis 149 Euro in den Größen M und L.

Red Paddle präsentiert eine selbst aufblasende Rettungsweste.

Das neue Glide Surf von JP ist in den Größen L und XL für SUP geeignet. Die kleinste Größe ist eher für Windsurfen geeignet. 

Bei NRS findest du alles fürs Wildwasser.

Das Starboard "Lima" ist das Racepaddel von Connor Baxter und soll mit den tiefen Konkaven bei sehr kleiner Fläche für sofortigen Druckaufbau sorgen und so für bessere Beschleunigung.

Ganz in weiß kommt bei Indiana das Vollcarbon-Paddel für 329 Euro als "Lady-Version".

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