boot 2020 – ein SUP-Insider berichtet

  • Valentin Illichmann
 • Publiziert vor 8 Monaten

Valentin Illichmann ist mit seinem Team Gewinner des diesjährigen Indoor-Rennens. Für das SUP-Magazin hat er seine persönlichen Eindrücke von den Rennen und auch vom "drumherum" zusammen gefasst.

An Publikum hat es in Halle 8a nicht gemangelt.

Meine persönlichen Interessen haben sich mehr oder weniger komplett auf die Halle 8a konzentriert, das Zuhause aller, die gerne auf dem SUP, Foil, Windsurfboard oder Wellenreiter stehen. Am letzten Wochenende wurden hier auch die zwei Stand-up-Paddling-Wettbewerbe „Shorttrack Master“ und „SUP Wave Master“ ausgetragen.

MSA – "Mixed SUP Arts" wäre auch passend für die aus Damen und Herren gemischten Team Races

Beim Shorttrack Master wurde dieses Jahr ein komplett neues Rennformat präsentiert. In der Art eines Verfolgungsrennens, in dem sich zwei Teams mit je drei Personen maximal 10 Minuten gegen den Uhrzeigersinn um vier Bojen jagen. Überholt jemand einen Teilnehmer aus dem gegnerischen Team, so ist dieser ausgeschieden. Das Ziel ist es, am Ende der Zeit mit möglichst vielen und vor allem mehr Fahrern als das gegnerische Team, im Becken vertreten zu sein.

"Team Spirit" war dieses Jahr bei den Short Track Rennen gefragt.

Im Finale konnte mein Team, das Team Fanatic, bestehend aus Paulina Herpel, Christian Anderson und mir, das Rennen für sich entscheiden. Es war nicht einfach, gegen das extrem starke Starboard-Team, bestehend aus Fiona Wylde, Zane Scheizer und Carsten Kurmis.

Im Finale wurde hart gefightet

Das Format hat großes Potenzial und macht viel Spaß!

Der SUP Wave Master war ebenfalls mit internationaler Prominenz besetzt und definitiv der Zuschauermagnet schlechthin. Hier startete jeder, wie in einem normale SUP Surfcontest üblich, für sich alleine. Männer und Frauen getrennt.

Paulina Herpel wird Zweite beim Wave Masters

Ich hatte das Gefühl, dass bei den Besuchern ein immer größeres Interesse an Hardboards besteht.

Die Show war der Wahnsinn . Die Siegerin bei den Frauen ist Fiona Wylde geworden, dicht gefolgt von Paulina Herpel. Auf dem dritten Platz ist Rosina Neuere gelandet die zu den weltbesten Shortboardern (Red.: Klassisches Surfen ohne Paddel) auf dieser Welle zählt. Bei den Herren konnte sich im Finale, trotz der sehr knappen Unterschiede, klar Zane Schweizer aus Hawaii auf den ersten Platz setzten. Kurz dahinter Christian Anderson auf dem zweiten, gefolgt von Carsten Kurmis und mir auf dem 4. Platz. Ich persönlich bin super glücklich, wie das Wochenende gelaufen ist.

Die Besten surfen in der Halle (fast) wie auf Hawaii.

Die Trends der verschieden Hersteller zeigen fast alle in dieselbe Richtung: Foilen mit dem Wing ist im Aufwind und wird sicher einer der neuen Trends, wobei der Schwerpunkt noch deutlich beim SUP liegt. Ich hatte das Gefühl, dass bei den Besuchern ein immer größeres Interesse an Hardboards besteht. Messe-Angebote mit SUPs ab 100 – 200 € haben bei genauerem Hinsehen gezeigt, dass es sich hierbei nicht mal mehr um „bessere Luftmatratzen“ handelt, sondern um von NoName-Herstellern extrem minderwertig produzierte SUPs über deren Langlebigkeit sowie Fahreigenschaften ich gar nicht reden will. Hier sieht man klar, dass die führenden, bekannten Firmen die Standards sehr hoch haben, was Qualität, umweltfreundliche Herstellung, Innovation und Desing anbelangt.

Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf 2021 und hoffe, dass nach wie vor viele Hersteller und Sportler dort vertreten sein werden.

Schlagwörter: Boot


Lesen Sie das SUP Magazin. Einfach digital als PDF oder als Einzelheft im Delius Klasing Shop bestellen:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • Verlosung: 10 Eintrittskarten für die "boot 2020"

    08.01.2020

  • German Indoor SUP Championship auf der boot Düsseldorf 2015

    04.12.2014

  • Indoor-DM 2014: Geladene Fahrer stehen fest, es sind noch Plätze auf der boot zu ergattern

    17.12.2013

  • boot 2020 – ein SUP-Insider berichtet

    05.02.2020

  • Teilnahmebedingungen

    17.10.2019