GSUPA Hauptversammlung: Viele gute Vorsätze GSUPA Hauptversammlung: Viele gute Vorsätze GSUPA Hauptversammlung: Viele gute Vorsätze

GSUPA Hauptversammlung: Viele gute Vorsätze

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 5 Jahren

Wenn die drei SUP-Verbände jetzt näher zusammen rücken wollen, ist das wie eine atomare Kernschmelze: Das kann jede Menge nützliche Energie frei setzen. Es kann einem aber auch um die Ohren fliegen. Bessere Kooperation im Rennsport war so zumindest eines der heißen Themen auf der Hauptversammlung der GSUPA. Es war die erste Jahresbilanz des neuen Verbandes im Rahmen der boot Düsseldorf mit Rückblick, Planungen und Vorhaben für 2016

Ein bisschen befremdlich war die Optik schon – wie einige der "Macher" der deutschen SUP-Szene da an den langen Tischen saßen, wie bei einer Pressekonferenz der Deutschen Bank. Mal nicht in Shorts am Beach, sondern auf der Hauptversammlung der GSUPA. Die Stimmung war trotzdem locker; und auch Verbandsarbeit muss sein. Und diesmal hatten sich im Rahmen der GSUPA-Hauptversammlung auch gleich die Vertreter aller drei deutschen Verbände getroffen, die bisher am SUP gezerrt haben – der eine mehr, der andere weniger – wie bei der Verteilung des Bärenfells. Der DKV (Deutsche Kanu Verband) ist dabei die größte Nummer, den DWV (Deutscher Wellenreitverband) gibt es schon recht lange, die GSUPA (German SUP Association) ist 2015 frisch in die SUP-Welt gepflanzt und mit 90 Mitgliedern noch ein zartes Pflänzchen, führt dafür aber als einziger Verband ausschließlich SUP im Programm und listet auch die Jahresrangliste mit den wichtigsten Events in Deutschland.

Unzählige "Deutsche Meisterschaften" waren  bisher das wenig erstrebenswerte Resultat aus dieser Verbandsvielfalt, doch das soll sich – das war eines der zentralen Themen der Diskussionen – für 2016 ändern. Die Vertreter hatten sich bereits vorher getroffen "unterschrieben ist aber noch nichts", doch Olaf Schwarz (DKV), Thorsten Kegler (DWV) und Alex Kirsch (GSUPA) nickten immer wieder einvernehmlich zustimmend zur Reduzierung auf insgesamt je eine Meisterschaft pro Disziplin.

Termine sind dabei noch nicht festgelegt. Doch auch hier hat die GSUPA baldige Ankündigung versprochen. Verständlicherweise sollen die großen deutschen Events nicht unbedingt auf internationale Events in Deutschland fallen. Und so wartet man noch auf die Ankündigung des Worldcups auf Fehmarn. Unabhängig davon sollen die Termine auf jeden Fall in den kommenden vier Wochen festgelegt werden. Eines ist klar: Für eine Teilnahme bei Deutschen Meisterschaft wird die Mitgliedschaft in einem der Verbände 2016 zwingend festgelegt. Welcher, das wird dann vermutlich frei stehen und auch die Mitgliedschaft in einem DKV-angeschlossenen Verein, so wurde auf Nachfrage bestätigt, könnte ausreichen.

Ansonsten kamen verschiedene Vorschläge vor allem zur Gewinnung neuer Mitglieder und zur Jugendförderung. Da vermissen einige der engagierten Nachwuchsracer noch wirksame Unterstützung. "Wir sind noch ganz frisch dabei, machen das in der ersten Saison ", bat der der Präsident um etwas Geduld und forderte auch: "Bei uns kann man sich engagieren, wir sind ein Verband zum Mitmachen".  Und das bezog sich nicht nur auf den 2016 neu zu besetzenden Posten des Kassenwartes, sondern auf Input und Unterstützung aller Mitglieder.

Die angestrebte Kooperation der drei Verbände ist aber wohl kurzfristig die größte Herausforderung. Wir wünschen viel Erfolg dabei im Sinne und zum Nutzen aller Aktiven!

Schlagwörter: GSUPA GSUPA SUP DKV SUP DWV SUP GSUPA


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