Fahrtechnik BasicDas erste Mal

Fahrtechnik Basic: Das erste MalFoto: Manfred Kulisch

Für einen Windsurfer ist das Aufstehen auf einem Board ganz selbstverständlich. Für jemand, der noch nie Kontakt mit einem Surfbrett hatte, ist das nicht so. Bernd Flessner führt Surfer wie Nichtsurfer in die wunderbare Welt des Paddelsurfens ein.

  Bernd Flessner zeigt, wie es geht.Foto: Manfred Kulisch
Bernd Flessner zeigt, wie es geht.

Draufstellen und lospaddeln – die Zauberformel einer neuen Sportart. Sie gilt aber nur für Wellenreiter allgemein und für Windsurfer im Flachwasser. Viele Wassersportgringos stehen beim ersten Mal zittrig auf dem Brett – wie ein frisch geborenes Kalb. Es gibt deshalb Techniken, die die ersten Schritte vereinfachen, ohne dass man verkrampft und doch ineffektiv am Holm zieht oder nervös das Brett dreht.

Vorweg: Wind ist ein ganz unangenehmer Partner des Stand-Up-Paddelns. Wenn dieser zudem auch noch am Meer ablandig bläst, kann es ohne hervorragende Paddeltechnik gefährlich werden. Wind von der Seite wirkt kippelig und bewirkt einen extrem anstrengenden, einseitigen Paddelschlag. Wind von hinten ist erste Sahne, die Winddünung kann sogar zum Surfen dienen – eine Erfahrung, die Laird Hamilton, Vater des SUP, erst zum Stand- Up-Paddeln gebracht hat. Übung und etwas Erfahrung ist dabei jedoch Voraussetzung.

Die Wahl des Materials ist auch ein Faktor, um ein Erfolgserlebnis zu garantieren. Die Paddellänge hängt unbedingt von der Körpergröße ab. Den Griff sollte man vereinfacht gesagt stehend mit leicht gestrecktem Arm von oben greifen können (siehe Flessner links). Das Brett sollte elf bis zwölf Fuß (etwa 360 cm) messen. Beim Stand-Up-Paddeln misst man die Längen wie beim Wellenreiten in Fuß (’ = 30,48 cm) und Inches (’’ = 2,54 cm). In die Welle sollte man sich erst dann wagen, wenn man den Paddelschlag sicher beherrscht, schnell und sicher drehen kann und eine Sicherheits-Leash trägt.

Die Basic-Fahrtechnik gibt's unten als PDF-Download:

• Zeit zum Aufstehen

• Schneller Aufstieg

• Richtig paddeln

• Langsames Drehen mit Rückwärtsschlag

• Schnelles Drehen

• Notsituation

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