TouringboardsTest 2017: SUP Touring- und Fitnessboards 12'6"

Test 2017: SUP Touring- und Fitnessboards 12'6"Foto: Andy Klotz

Langstrecke und Fitness-Sport sind die Domäne der aufblasbaren, schnellen 12’6”er-Boards. Hier treten 15 iSUPs, vom flotten Transporter bis zum puristischen Trainingspartner, gegeneinander an. Auch Umsteiger vom Allrounder bekommen hier ihr Upgrade in die S(ports)-Klasse.

  Wenn der Fotograf bei frühlingshaften Temperaturen sommerliche Kleidung wünscht, freuen sich die Tester bei 10 Grad Wassertem­peratur über kippstabile Boards.Foto: Andy Klotz
Wenn der Fotograf bei frühlingshaften Temperaturen sommerliche Kleidung wünscht, freuen sich die Tester bei 10 Grad Wassertem­peratur über kippstabile Boards.

Mit diesen 12’6”er Tourern und Sports Tourern steht eine opulente Auswahl der vermutlich beliebtesten Boardklasse bereit. Die einzige sinnvolle Alternative findet sich bei den ebenfalls getesteten Allroundern in 11’6” oder gleich den Touring-Hardboards – ebenfalls in dieser Ausgabe. Beide Inflatable-Boardklassen sind top geeignet für die kürzere oder längere Tour und auch diese 12’6”er drehen noch sehr ordentlich. Wobei die Stärken der jeweiligen Klassen schon deutlich spürbar sind, die Unterschiede innerhalb einer Gruppe waren deutlich geringer. Bei der Wahl wischen 12’6” (3,81 Meter Länge) und 11’6” (3,50 Meter) stehen daher die Fragen im Fokus: Planst du überwiegend längere Touren von auch mal ein, zwei Stunden? Stehen auch mal Spritztouren oder Fitnessrunden in flotter Gangart mit deinen SUP-Mädels oder -Buddies in Aussicht? Dann bieten die 12’6”er den besseren Geradeauslauf und auch das höhere Durchschnittstempo. Mit einem kürzeren Board kommst du vermutlich auch mit, aber in der Gruppe dauerhaft den anderen hinterher zu hecheln, kann auch mühsam werden. Paddelst du dagegen allein oder mit der Family eher gemächlich, wird der Unterschied zwischen 12’6” und 11’6” praktisch kaum spürbar sein.

Diese SUP Touring- und Fitnessboards haben wir getestet:

Sup-Monsters Hunter 12’6’’ x 31’’Foto: Stephan Gölnitz
Sup-Monsters Hunter 12’6’’ x 31’’
BIC Wing 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
BIC Wing 12’6’’ x 30’’  
Croslake Grand Tour 12’6’’ x 32’’    Foto: Stephan Gölnitz
Croslake Grand Tour 12’6’’ x 32’’  
Fanatic Ray Air Premium 12’6’’ x 32’’    Foto: Stephan Gölnitz
Fanatic Ray Air Premium 12’6’’ x 32’’  
GTS RS Limited Edition 12’6’’ x 28,7’’    Foto: Stephan Gölnitz
GTS RS Limited Edition 12’6’’ x 28,7’’  
JP-Australia Sportsair SSE 12’6’’ x 28’’    Foto: Stephan Gölnitz
JP-Australia Sportsair SSE 12’6’’ x 28’’  
Mistral Spirit 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
Mistral Spirit 12’6’’ x 30’’  
Naish One 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
Naish One 12’6’’ x 30’’  
NoveNove Elite 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
NoveNove Elite 12’6’’ x 30’’  
Quatro Roam Air 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
Quatro Roam Air 12’6’’ x 30’’  
Red Paddle Sport MSL 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
Red Paddle Sport MSL 12’6’’ x 30’’  
RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’    Foto: Stephan Gölnitz
RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’  
Shark STW 381 Explorer 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
Shark STW 381 Explorer 12’6’’ x 30’’  
Siren Ray PFT 12’6’’ x 29,5’’    Foto: Stephan Gölnitz
Siren Ray PFT 12’6’’ x 29,5’’  
Starboard Touring Zen 12’6’’ x 31”    Foto: Stephan Gölnitz
Starboard Touring Zen 12’6’’ x 31”  
Sup-Monsters Hunter 12’6’’ x 31’’Foto: Stephan Gölnitz
Sup-Monsters Hunter 12’6’’ x 31’’
BIC Wing 12’6’’ x 30’’    Foto: Stephan Gölnitz
BIC Wing 12’6’’ x 30’’  
BIC Wing 12’6’’ x 30’’    
Croslake Grand Tour 12’6’’ x 32’’    
Fanatic Ray Air Premium 12’6’’ x 32’’    
GTS RS Limited Edition 12’6’’ x 28,7’’    
JP-Australia Sportsair SSE 12’6’’ x 28’’    
Mistral Spirit 12’6’’ x 30’’    
Naish One 12’6’’ x 30’’    
NoveNove Elite 12’6’’ x 30’’    
Quatro Roam Air 12’6’’ x 30’’    
Red Paddle Sport MSL 12’6’’ x 30’’    
RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’    
Shark STW 381 Explorer 12’6’’ x 30’’    
Siren Ray PFT 12’6’’ x 29,5’’    
Starboard Touring Zen 12’6’’ x 31”    
Sup-Monsters Hunter 12’6’’ x 31’’

Dich interessiert aber eigentlich nicht die Langstrecke, sondern eher der nähere Umkreis um deinen Start- oder Badeplatz? Dafür spielst du gerne mal mit dem Board, es soll möglichst wendig sein und vielleicht in erster Linie die Bade-, Paddel- und Spaß-Plattform für die Familie im Sommer? Und für die große Staffelseerunde nimmst du dir Zeit und hast nicht den Rundenrekord im Kopf? Dafür eignen sich die 11’6”er perfekt. Etwas handlicher schon an Land und spürbar wendiger auf dem Wasser. Und die Tour dauert dann eben statt einer Stunde nochmal fünf Minuten länger, denn viel größer sind die Geschwindigkeitsunterschiede dann doch nicht.

Auch das wollten wir genau wissen und haben in dieser Gruppe einen sehr schmalen Starboard Astro Racer 12’6” x 26” mitgetestet. Mit dem Ergebnis: Ein tolles Board, und im Rennen bringt das nochmals die entscheidenden Plätze. Abseits der Bojen ist der Preis für die vielleicht 0,3 bis maximal 0,5 Stundenkilometer mehr mit der deutlich höheren Kippeligkeit einfach zu hoch. Lediglich sehr leichten, bereits erfahrenen Paddlern unter 65 Kilo kann so ein Board auch noch an windigen, welligen Tagen als Allrounder für Sport und Tour abseits des Bojenparcours dienen. Eine Tour ist für dich auch immer ein kleines Abenteuer? Um neue Inseln zu entdecken, einen Zufluss zum See stromaufwärts zu erkunden oder einfach um einen gemütlichen Rastplatz zu finden? Du nimmst dabei auch mal Gepäck mit, Wind und Wellen schrecken dich nicht? Dann sind aus dieser Gruppe die kippstabileren, etwas breiteren Boards die richtige Wahl. Mit mindestens 30 Inch Breite, es sei denn, du wiegst deutlich unter 70 Kilo. Wenn du aber für deine Fitnessrunde das sportlich schnelle Fahrgefühl suchst, gerne spürst, wie das Board auch auf kleinere Wellen unter den Füßen reagiert, wenn du etwas SUP-Erfahrung mitbringst und unter 85 Kilo wiegst, dann dürften die schmaleren Boards in die erste Reihe rücken.

  Aufblasbare Touring-Boards sind dankbare Reisebegleiter. Den Testern des surf Magazins ermöglichten sie einen Ausflug in eine traumhafte Lagune nahe Kapstadt, allerdings hat sich da der ebenfalls tourentaugliche RRD Allrounder reingeschlichen.  Foto: Stephan Gölnitz
Aufblasbare Touring-Boards sind dankbare Reisebegleiter. Den Testern des surf Magazins ermöglichten sie einen Ausflug in eine traumhafte Lagune nahe Kapstadt, allerdings hat sich da der ebenfalls tourentaugliche RRD Allrounder reingeschlichen.  

Flott oder eher gemächlich, sportliches Racefeeling oder entspanntes "Surfen auf dem See" – für all das, was den Reiz ausmacht, was jeder anders wünscht und empfindet, sind am Ende ganz sicher nicht die (vielleicht gar nicht vorhandenen) Speedunterschiede zuständig – dafür sind die Differenzen innerhalb dieser Gruppe viel zu klein. Hier schlagen uns die Sinne ein Schnippchen und schon die Optik der Nase macht einen Unterschied, viel größer als jeder Ausschlag auf dem GPS. Schmale, flach gleitende Nasen wirken meist schnell, runde und hochgebogene wirken eher gemütlich.

Dabei hat die Aufbiegung auch handfeste Auswirkungen. Liegt die Nase flach im Wasser, wird die Länge optimal genutzt, das Board schiebt weniger Wasser, das macht das Paddeln meist etwas leichter. Zum Wellen queren können solche Boards mit flacher Bodenkurve durch einen kleinen Schritt auf dem Board zurück vorne frei gehalten werden. Bei Boards mit steil gekrümmter Nase lässt sich das umgekehrt nicht wegtrimmen.

Flach und fast wie mit einem Kiel durchs Wasser laufen die Boards von Croslake, Mistral, Naish und Starboard. Wer die etwas hochgezogene, teils auch rundlichere Bugform im Surfboardstyle bevorzugt, findet diese bei Fanatic, GTS, NoveNove, Quatro und Sup-Monsters.

  Die SUP-Tests fanden in heimischen Revieren (Starnberger See und Wörthsee) statt. Foto: Stephan Gölnitz
Die SUP-Tests fanden in heimischen Revieren (Starnberger See und Wörthsee) statt. 

Dazwischen liegen rein optisch die Nasenshapes von BIC, Red Paddle, Mistral, Siren und RRD. Für die schnelle Vorauswahl findest du hier die Boards schon einmal für die unterschiedlichen Einsatzzwecke vorsortiert:

• Die besonders flott wirkenden Boards für ehrgeizige Fitness-Paddler: GTS, JP-Australia, Naish, Siren, Red Paddle, RRD, Starboard. • Die kippstabilsten Boards für längere Touren und unsichere Wasserbedingungen: Croslake, Fanatic, Mistral, NoveNove, Shark. • Die Allrounder: BIC, Croslake, Fanatic, Naish, Mistral, Red Paddle, Starboard, Sup-Monsters, Quatro.

Fazit Stephan Gölnitz, SUP Chefredakteur: Man kann in dieser Gruppe akribisch kleinste Speedunterschiede heraustesten. Wir haben auch das über Wochen getan. Entscheidend sind aber nicht die vielleicht 0,3 bis 0,5 Stundenkilometer Unterschied – denn viel mehr ist es nicht – sondern das subjektive Feeling und was du am Ende mit dem Board vorhast.

Getestet und für gut befunden: Jedes Board für sich und auf seine ganz eigene, individuelle Art und Weise. Genauso wie auch jeder Paddler seinen eigenen Stil und seine eigenen Vorlieben hat. 15 Boards, die nicht nur Wünsche wecken, sondern auch erfüllen. Jeder Tester hatte seinen Favoriten. Welchen? Das verraten wir nicht. Aber dein Favorit ist sicher dabei.

  An den ungemütlichen Februar-Tagen rückten die Tester auch mal zu einigen norditalienischen Seen aus.Foto: Stephan Gölnitz
An den ungemütlichen Februar-Tagen rückten die Tester auch mal zu einigen norditalienischen Seen aus.

DIE DETAILS DER TESTBOARDS:

Es sind nur Details, aber über manches freut man sich dann doch und über anderes wundert man sich nur...

Solide ausgestattet bis ins Detail ist das Croslake, auch am Bug findet sich eine gut gepolsterte Griffschlaufe.Foto: Stephan Gölnitz
Solide ausgestattet bis ins Detail ist das Croslake, auch am Bug findet sich eine gut gepolsterte Griffschlaufe.
Robust, vielseitig und zügig unterwegs.  Das zeichnet diese Brettgruppe aus. Foto: Stephan Gölnitz
Robust, vielseitig und zügig unterwegs.  Das zeichnet diese Brettgruppe aus. 
Für Turns übers Heck eignen sich überraschenderweise besonders gut die Boards mit breiteren Hecks. Foto: Stephan Gölnitz
Für Turns übers Heck eignen sich überraschenderweise besonders gut die Boards mit breiteren Hecks. 
Darauf stehst du stabil und drehst wie auf einer Scheibe. Foto: Stephan Gölnitz
Darauf stehst du stabil und drehst wie auf einer Scheibe. 
Schmalere Heckformen – wie hier – sind auf der Strecke manchmal etwas schneller, im Turn aber auch anspruchsvoller, weil wackliger und tiefer einsinkend. Foto: Stephan Gölnitz
Schmalere Heckformen – wie hier – sind auf der Strecke manchmal etwas schneller, im Turn aber auch anspruchsvoller, weil wackliger und tiefer einsinkend. 
Mit dem "Paddle Holder" ganz hinten am Heck des Starboard Touring fungiert das Paddel bei der Rast ein bisschen als Ausleger – und ist beim Picknick an Board zumindest nicht im Weg. Foto: Stephan Gölnitz
Mit dem "Paddle Holder" ganz hinten am Heck des Starboard Touring fungiert das Paddel bei der Rast ein bisschen als Ausleger – und ist beim Picknick an Board zumindest nicht im Weg. 
Nur für Kenner: Starboard hat für Stand-up-Selfies eine GoPro-Halterung direkt vor den Füßen gleich ins Pad integriert. Foto: Stephan Gölnitz
Nur für Kenner: Starboard hat für Stand-up-Selfies eine GoPro-Halterung direkt vor den Füßen gleich ins Pad integriert. 
Bei Red Paddle gibt’s dafür einen universellen Gewindeeinsatz direkt am Bug. Foto: Stephan Gölnitz
Bei Red Paddle gibt’s dafür einen universellen Gewindeeinsatz direkt am Bug. 
Der ungepolsterte, knapp angenähte Tragegriff beim Naish One passt vielleicht zum puristischen Race-Image des Boards und erfüllt auch die Grundfunktion, komfortabel ist das allerdings nicht und der Unterschied zu den gepolsterten Griffen spürbar. Foto: Stephan Gölnitz
Der ungepolsterte, knapp angenähte Tragegriff beim Naish One passt vielleicht zum puristischen Race-Image des Boards und erfüllt auch die Grundfunktion, komfortabel ist das allerdings nicht und der Unterschied zu den gepolsterten Griffen spürbar. 
Beim Shark SUP (Croslake ebenfalls) ist das Deckpad hinten noch keilförmig hochgezogen für nochmals besseren Halt, wenn man im Turn weit zurückgehen möchte. Foto: Stephan Gölnitz
Beim Shark SUP (Croslake ebenfalls) ist das Deckpad hinten noch keilförmig hochgezogen für nochmals besseren Halt, wenn man im Turn weit zurückgehen möchte. 
GTS zieht das Deckpad noch weiter zurück, allerdings ist die Öse für die Leash mitunter im Weg.    Foto: Stephan Gölnitz
GTS zieht das Deckpad noch weiter zurück, allerdings ist die Öse für die Leash mitunter im Weg.  
Das gibt es nur bei Red Paddle: Beim Aufpumpen werden Verstärkungselemente in seitliche Taschen geschoben, die die Steifigkeit erhöhen sollen. Bis 80 Kilo Paddlergewicht war das allerdings nicht besonders spürbar. Vermutlich erst, wenn unter sehr schweren Personen andere Boards beginnen in der Mitte richtig durchzuhängen.     Foto: Stephan Gölnitz
Das gibt es nur bei Red Paddle: Beim Aufpumpen werden Verstärkungselemente in seitliche Taschen geschoben, die die Steifigkeit erhöhen sollen. Bis 80 Kilo Paddlergewicht war das allerdings nicht besonders spürbar. Vermutlich erst, wenn unter sehr schweren Personen andere Boards beginnen in der Mitte richtig durchzuhängen.   
Sup-Monsters hat etwas Deckpad an der falschen Stelle gespart. Für richtig enge Turns fehlt hinten ein Stückchen. Foto: Stephan Gölnitz
Sup-Monsters hat etwas Deckpad an der falschen Stelle gespart. Für richtig enge Turns fehlt hinten ein Stückchen. 
Bei Mistral und JP-Australia ist das Ventil vorne am Bug eingebaut. So lässt sich das Board von hinten einrollen, da gibt es am Ende nicht das Problem mit dem Finnenkasten. Foto: Stephan Gölnitz
Bei Mistral und JP-Australia ist das Ventil vorne am Bug eingebaut. So lässt sich das Board von hinten einrollen, da gibt es am Ende nicht das Problem mit dem Finnenkasten. 
Solide ausgestattet bis ins Detail ist das Croslake, auch am Bug findet sich eine gut gepolsterte Griffschlaufe.Foto: Stephan Gölnitz
Solide ausgestattet bis ins Detail ist das Croslake, auch am Bug findet sich eine gut gepolsterte Griffschlaufe.
Robust, vielseitig und zügig unterwegs.  Das zeichnet diese Brettgruppe aus. Foto: Stephan Gölnitz
Robust, vielseitig und zügig unterwegs.  Das zeichnet diese Brettgruppe aus. 
Robust, vielseitig und zügig unterwegs.  Das zeichnet diese Brettgruppe aus. 
Für Turns übers Heck eignen sich überraschenderweise besonders gut die Boards mit breiteren Hecks. 
Darauf stehst du stabil und drehst wie auf einer Scheibe. 
Schmalere Heckformen – wie hier – sind auf der Strecke manchmal etwas schneller, im Turn aber auch anspruchsvoller, weil wackliger und tiefer einsinkend. 
Mit dem "Paddle Holder" ganz hinten am Heck des Starboard Touring fungiert das Paddel bei der Rast ein bisschen als Ausleger – und ist beim Picknick an Board zumindest nicht im Weg. 
Nur für Kenner: Starboard hat für Stand-up-Selfies eine GoPro-Halterung direkt vor den Füßen gleich ins Pad integriert. 
Bei Red Paddle gibt’s dafür einen universellen Gewindeeinsatz direkt am Bug. 
Der ungepolsterte, knapp angenähte Tragegriff beim Naish One passt vielleicht zum puristischen Race-Image des Boards und erfüllt auch die Grundfunktion, komfortabel ist das allerdings nicht und der Unterschied zu den gepolsterten Griffen spürbar. 
Beim Shark SUP (Croslake ebenfalls) ist das Deckpad hinten noch keilförmig hochgezogen für nochmals besseren Halt, wenn man im Turn weit zurückgehen möchte. 
GTS zieht das Deckpad noch weiter zurück, allerdings ist die Öse für die Leash mitunter im Weg.    
Das gibt es nur bei Red Paddle: Beim Aufpumpen werden Verstärkungselemente in seitliche Taschen geschoben, die die Steifigkeit erhöhen sollen. Bis 80 Kilo Paddlergewicht war das allerdings nicht besonders spürbar. Vermutlich erst, wenn unter sehr schweren Personen andere Boards beginnen in der Mitte richtig durchzuhängen.     
Sup-Monsters hat etwas Deckpad an der falschen Stelle gespart. Für richtig enge Turns fehlt hinten ein Stückchen. 
Bei Mistral und JP-Australia ist das Ventil vorne am Bug eingebaut. So lässt sich das Board von hinten einrollen, da gibt es am Ende nicht das Problem mit dem Finnenkasten. 
Solide ausgestattet bis ins Detail ist das Croslake, auch am Bug findet sich eine gut gepolsterte Griffschlaufe.
  Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SUP 1/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.Foto: Stephan Gölnitz
Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe SUP 1/2017 können Sie in der SURF App (iTunes und Google Play) lesen – die Print-Ausgabe erhalten Sie hier.