Service: SUP an Bord

  • Stephan Gölnitz
 • Publiziert vor 8 Jahren

Aufblasbare SUPs passen auf nahezu jedes Boot oder Schiff und müssen den Vergleich mit harten, sperrigen Boards nicht scheuen. In einem handlichen Rucksack steckt: Ein Beiboot, ein Fitnessstudio, ein Kinderspielzeug und was du sonst noch daraus machst. Hier findest du nützliche Tipps für SUP-Einsteiger für alles rund ums SUP an Bord...

In fünf Minuten ist ein iSUP aufgepumpt.

Ein Traum vieler Bootsbesitzer geht in Erfüllung: Das Surfboard zum Zusammenrollen. Erst ganz neue Technologien ermöglichen seit wenigen Jahren, Surfboardrümpfe zu bauen, die fast so steif sind wie laminierte Boards. Der Trick: Ober - und Unterseite sind mit tausenden Fäden miteinander verbunden und erlauben so sehr hohe Drücke, ohne dass der Rumpf aus der Form gerät. Das macht die Boards zum Paddeln mehr als ausreichend steif. Das Material ist robust wie bei einem hochwertigen Schlauchboot und bei Berücksichtigung einiger Tipps ist das SUP das neue "must have" an Bord. Hier findest du Tipps und Infos und im Anhang noch einen aktuellen Test aus dem SUP Bookazine 2013, das auch auf dieser Webseite bestellt werden kann.

So macht Ankern doppelt Spaß!

Umrechnung: Im SUP-Sport haben sich amerikanische Längenbezeichnungen durchgesetzt. Ein 12'6''er ist 12 Fuß und 6 Inch lang. Ein Fuß ist rund 30 Zentimeter und ein Inch ist dabei das gleiche wie ein Zoll, grobe 2,5 Zentimeter. Ein 12'6''er misst also gute 3,80 Meter. Zusammengerollt im Rucksack fällt das gar nicht auf.

Packmaß: Es gibt aufblasbare SUPs in unterschiedlich "dicken Qualitäten", was sich beim Packmaß und Gewicht nieder schlägt. Hier lohnt sich der Vergleich, der Gewichtsunterschied von bis zu vier Kilo spielt auf dem Wasser keine große Rolle, aber beim Handling im engen Schiffsinneren vielleicht. Außerdem lassen sich die biegsameren, leichteren SUP kleiner zusammen rollen. Boards aus dickerem Material sind dafür robuster.

Verpackt kaum größer als ein Daypack und doch ein vollwertiges Board.

Größe: Hier gibt es keine allgemeine Formel. Es hängt ganz davon ab, wofür das Board eingesetzt werden soll. Für Touren und als zusätzliches "Beiboot" kann das Board gar nicht groß genug sein. Dann kann man auch mal damit zum Proviant bunkern paddeln. Oder man macht eine kleine Tour zu zweit. Hier würden wir Boards zwischen 10'2'' und 12'6'' empfehlen und auf keinen Fall eines der schmalen Rennbretter. Die sind für kleinere Transportaufgaben zu kippelig.

Lässig zu tragen: Die meisten iSUPs wiegen nur um 10 Kilo.

Board-Typen: Allround, Touring, Fluss, Welle, Race - das sind die wichtigsten Gruppen. Für die  meisten Fälle ist ein Allround- oder Tourenboard die beste Wahl. Schön richtungsstabil und tragfähig und im Flachwasser flott unterwegs. Da steht der entspannten Sundowner-Tour nichts mehr im Wege.

Mit der richtigen Pumpe bekommen auch Damen die Boards schön prall gefüllt.

Pumpen: Alle SUPs haben klassische Schlauchbootventile, wer schon eine gute Pumpe besitzt, kann diese verwenden. Aber Achtung: Die Boards benötigen rund 13 bis 16 psi Druck (15 psi sind etwa ein bar) das wird mit einfachen Schlauchbootpumpen anstrengend. Diese eignen sich zwar bestens, um das Board erst mal locker zu füllen, den nötigen Druck bringen dann aber nur spezielle, dünne Pumpen – oder hochwertige Elektropumpen. 

iSUPs benötigen viel Druck. Hohe, schlanke Handpumpen schaffen das.

Lagerung und Handhabung:

Einen Test ausgesuchter iSUPs und ein kleiner Marktüberblick ist unten zu finden. Für individuelle Beratung lohnt sich ein Blick in unsere Shop-Liste

Gemeinsam auf Tour und doch individuell unterwegs. Vier SUPs wiegen nicht mehr als ein großes Beiboot.

Themen: InflatableiSUPSUP BootYacht


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