SUP Workshop: Riss im Brett reparierenFoto: Steve Chismar

Pflege und ReparaturSUP Workshop: Riss im Brett reparieren

Hardboards, vor allem leichte Carbon-Boards, sind empfindlich. Wer sein Schmuckstück doch verletzt, ist mit den Reparaturtipps von Klaus Wiedenbauer schnell wieder auf dem Wasser.

  SUP Workshop: Riss im Brett reparierenFoto: Steve Chismar
SUP Workshop: Riss im Brett reparieren

DAS WERKZEUG

• Kleber und Härter Wichtig bei Epoxidharz ist, dass es wasserfest ist und die Aushärtungszeit bei einem Arbeitsgang mit mehreren Schichten nicht zu kurz gehalten wird. Achtung: Billig-Epoxid wird schnell heiß und ist nicht wasserfest. Tipp: Epoxid in einem möglichst flachen Gefäß anrühren und das Mischungs­verhältnis genau dosieren, beispielsweise mit zwei Einweg-Spritzen aus der Apotheke).

• Schwingschleifer Im Idealfall benutzt man zum ­Anschleifen einen Schwingschleifer.

• Schleifpapier Mit Schleifpapier und einem Holzklotz geht’s aber auch. Zum Anrauen am besten ein 60er-Schleifpapier wählen. Für das Finish feines Schleifpapier oder Nassschleifpapier benutzen.

• Glasfasern Je nach Lochtiefe benötigt man mehrere Schichten – von klein bis reparaturflächendeckend. Pinsel Ein klassischer Maler-Flachpinsel reicht.

• Bohrer und Schraube Einen Bohrer mit kleinem Durchmesser und eine Schraube, die dem Bohrdurchmesser entspricht, wählen.

Hilfe vom Profi: Ist das Loch oder die Bruchstelle zu groß, sollte die Reparatur immer von einem ­Spezialisten durchgeführt werden. Unser Profi, Klaus Wiedenbauer, betreibt einen Surf-Laden in Bad Tölz (K.Wiedenbauer@surf-snowboard.de). Foto: Steve Chismar
Hilfe vom Profi: Ist das Loch oder die Bruchstelle zu groß, sollte die Reparatur immer von einem ­Spezialisten durchgeführt werden. Unser Profi, Klaus Wiedenbauer, betreibt einen Surf-Laden in Bad Tölz (K.Wiedenbauer@surf-snowboard.de). 
1. Eingedrückte Oberfläche heben: Mit einem Bohrer ein Loch in die eingedrückte Oberfläche bohren und diese vorsichtig nach oben ziehen (großes Foto oben). Vor der Repa­ratur muss die Stelle absolut trocken sein (immer zur Sonne legen). Dann zunächst mit einem Schleifbohrer grob anschleifen.Foto: Steve Chismar
1. Eingedrückte Oberfläche heben: Mit einem Bohrer ein Loch in die eingedrückte Oberfläche bohren und diese vorsichtig nach oben ziehen (großes Foto oben). Vor der Repa­ratur muss die Stelle absolut trocken sein (immer zur Sonne legen). Dann zunächst mit einem Schleifbohrer grob anschleifen.
2. Erste Schicht Epoxidharz:  Epoxidharz mit Härter in exakt abgemessenen Mengen in einem ­flachen Behälter anrühren. Mit einem Flachpinsel eine dünne Schicht der Masse gleichmäßig über die Reparatur­stelle streichen.Foto: Steve Chismar
2. Erste Schicht Epoxidharz:  Epoxidharz mit Härter in exakt abgemessenen Mengen in einem ­flachen Behälter anrühren. Mit einem Flachpinsel eine dünne Schicht der Masse gleichmäßig über die Reparatur­stelle streichen.
3. Erste Glasfaserschicht:  Ein kleines Dreieck in der Größe der Reparatur­stelle aus einer Glasfasermatte ausschneiden und das Glasfaserstück auf die Bruchstelle legen.Foto: Steve Chismar
3. Erste Glasfaserschicht:  Ein kleines Dreieck in der Größe der Reparatur­stelle aus einer Glasfasermatte ausschneiden und das Glasfaserstück auf die Bruchstelle legen.
4. Zweite Schicht Harz: Mit dem Pinsel eine feine Schicht Harz   auf das erste Glasfaserstück aufstreichen, bis   das Harz an allen Stellen eingesogen ist.Foto: Steve Chismar
4. Zweite Schicht Harz: Mit dem Pinsel eine feine Schicht Harz auf das erste Glasfaserstück aufstreichen, bis das Harz an allen Stellen eingesogen ist.
5. Zweite Glasfaserschicht: Eine zweite Glasfasermatte zurechtschneiden, welche die erste Matte und die gesamte Reparaturstelle überdeckt. Dann mit dem Flachpinsel eine dritte Schicht Harz auf beiden Matten verteilen, bis das Harz eingesogen ist.Foto: Steve Chismar
5. Zweite Glasfaserschicht: Eine zweite Glasfasermatte zurechtschneiden, welche die erste Matte und die gesamte Reparaturstelle überdeckt. Dann mit dem Flachpinsel eine dritte Schicht Harz auf beiden Matten verteilen, bis das Harz eingesogen ist.
6. Trocknen und Feinschleifen:  Nachdem die Reparaturstelle getrocknet ist (Tipp: zum Trocknen das Brett umdrehen), mit dem Schleifer die ­Ränder und Oberfläche fein abschleifen. Die ­Reparatur ist fertig.Foto: Steve Chismar
6. Trocknen und Feinschleifen:  Nachdem die Reparaturstelle getrocknet ist (Tipp: zum Trocknen das Brett umdrehen), mit dem Schleifer die ­Ränder und Oberfläche fein abschleifen. Die ­Reparatur ist fertig.
Das Finish:     • Nassschleifen: Mit Nassschleifpapier und Wasser kann die Reparaturstelle noch feiner ausgebessert werden.   • Reparaturstelle anmalen: Wer möchte, kann die ­Reparaturstellen mit Lackspray neu bemalen. Bei einem Carbon-Brushed-Look wie oben ist das jedoch nicht unbedingt notwendig.   • Finish Coat: Ein Finish Coat – also eine zusätzliche Lackschicht – dient nur der Optik und ist nicht unbedingt notwendig.Foto: Steve Chismar
Das Finish:   • Nassschleifen: Mit Nassschleifpapier und Wasser kann die Reparaturstelle noch feiner ausgebessert werden. • Reparaturstelle anmalen: Wer möchte, kann die ­Reparaturstellen mit Lackspray neu bemalen. Bei einem Carbon-Brushed-Look wie oben ist das jedoch nicht unbedingt notwendig. • Finish Coat: Ein Finish Coat – also eine zusätzliche Lackschicht – dient nur der Optik und ist nicht unbedingt notwendig.
Hilfe vom Profi: Ist das Loch oder die Bruchstelle zu groß, sollte die Reparatur immer von einem ­Spezialisten durchgeführt werden. Unser Profi, Klaus Wiedenbauer, betreibt einen Surf-Laden in Bad Tölz (K.Wiedenbauer@surf-snowboard.de). Foto: Steve Chismar
Hilfe vom Profi: Ist das Loch oder die Bruchstelle zu groß, sollte die Reparatur immer von einem ­Spezialisten durchgeführt werden. Unser Profi, Klaus Wiedenbauer, betreibt einen Surf-Laden in Bad Tölz (K.Wiedenbauer@surf-snowboard.de). 
1. Eingedrückte Oberfläche heben: Mit einem Bohrer ein Loch in die eingedrückte Oberfläche bohren und diese vorsichtig nach oben ziehen (großes Foto oben). Vor der Repa­ratur muss die Stelle absolut trocken sein (immer zur Sonne legen). Dann zunächst mit einem Schleifbohrer grob anschleifen.Foto: Steve Chismar
1. Eingedrückte Oberfläche heben: Mit einem Bohrer ein Loch in die eingedrückte Oberfläche bohren und diese vorsichtig nach oben ziehen (großes Foto oben). Vor der Repa­ratur muss die Stelle absolut trocken sein (immer zur Sonne legen). Dann zunächst mit einem Schleifbohrer grob anschleifen.
1. Eingedrückte Oberfläche heben: Mit einem Bohrer ein Loch in die eingedrückte Oberfläche bohren und diese vorsichtig nach oben ziehen (großes Foto oben). Vor der Repa­ratur muss die Stelle absolut trocken sein (immer zur Sonne legen). Dann zunächst mit einem Schleifbohrer grob anschleifen.
2. Erste Schicht Epoxidharz:  Epoxidharz mit Härter in exakt abgemessenen Mengen in einem ­flachen Behälter anrühren. Mit einem Flachpinsel eine dünne Schicht der Masse gleichmäßig über die Reparatur­stelle streichen.
3. Erste Glasfaserschicht:  Ein kleines Dreieck in der Größe der Reparatur­stelle aus einer Glasfasermatte ausschneiden und das Glasfaserstück auf die Bruchstelle legen.
4. Zweite Schicht Harz: Mit dem Pinsel eine feine Schicht Harz   auf das erste Glasfaserstück aufstreichen, bis   das Harz an allen Stellen eingesogen ist.
5. Zweite Glasfaserschicht: Eine zweite Glasfasermatte zurechtschneiden, welche die erste Matte und die gesamte Reparaturstelle überdeckt. Dann mit dem Flachpinsel eine dritte Schicht Harz auf beiden Matten verteilen, bis das Harz eingesogen ist.
6. Trocknen und Feinschleifen:  Nachdem die Reparaturstelle getrocknet ist (Tipp: zum Trocknen das Brett umdrehen), mit dem Schleifer die ­Ränder und Oberfläche fein abschleifen. Die ­Reparatur ist fertig.
Das Finish:     • Nassschleifen: Mit Nassschleifpapier und Wasser kann die Reparaturstelle noch feiner ausgebessert werden.   • Reparaturstelle anmalen: Wer möchte, kann die ­Reparaturstellen mit Lackspray neu bemalen. Bei einem Carbon-Brushed-Look wie oben ist das jedoch nicht unbedingt notwendig.   • Finish Coat: Ein Finish Coat – also eine zusätzliche Lackschicht – dient nur der Optik und ist nicht unbedingt notwendig.
Hilfe vom Profi: Ist das Loch oder die Bruchstelle zu groß, sollte die Reparatur immer von einem ­Spezialisten durchgeführt werden. Unser Profi, Klaus Wiedenbauer, betreibt einen Surf-Laden in Bad Tölz (K.Wiedenbauer@surf-snowboard.de).