Test 2017 – Touring- und Fitnessboards: RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’

01.02.2018 Jeanette Kühn - Der RRD Airace zählt – er entstammt ja auch der Racelinie mit­ einigen noch deutlich extremeren Brettern – in dieser Gruppe zu den schmaleren, Sport-orientierten Boards.

© Stephan Gölnitz
RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’	 
RRD Airace V3 12’6’’ x 29’’
 

Etwas kippstabiler gleitet das Board zwar als das JP-Australia oder GTS, dann kommt aber schon der RRD. Das Brett wirkt sehr leichthändig zu paddeln, so erreicht der RRD auch unter den schmalen Boards eine locker zu paddelnde, hohe Durchschnittsgeschwindigkeit. Das schmale Board benötigt dabei besonders wenig Paddelpower. Für kurze, kernige Sprints dürfte das Heck ruhig noch etwas schmaler ausfallen. So bleibt aber der sportlich wirkende gute Kompromiss, der auch gute Turns ermöglicht, wenn auch nicht ganz so sicher wie auf den Boards mit breiten Hinterteilen. Trotz des vielleicht abschreckend klingenden "Race"-Etiketts etabliert sich das RRD als sportliches Fitnessboard, das für geübtere Paddler auch einen guten Tourenpartner stellt. 

PLUS   Flottes, leichtfüßiges Paddel-und Gleitgefühl auf dem Board

Fazit:   Sehr sportliches Touring- oder Trainingsgerät. Vom "Race" sollte man sich bei immerhin 29’’ Breite nicht abschrecken lassen.


Info   www.robertoriccidesigns.com
Preis  1199 Euro
Länge   381,0 cm
Breite   73,7 cm
Gewicht*  11,1 kg
Volumen   288 l


* Messung SUP-Magazin


© Stephan Gölnitz
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