Interview mit Sonni Hönscheid

29.06.2017 9pm media, Jeanette Kühn - Kurz vor dem Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz (30.06.-02.07.2017) beantwortet Sonni Hönscheid fünf Fragen im Kurzinterview.

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Sonni Hönscheid 
Sonni Hönscheid 

Mit einer brillanten Taktik gewann die Sylterin Sonni Hönscheid im vergangenen Jahr das Long-Distance-Race in Scharbeutz. Im Kurzinterview spricht die 36-Jährige über ihr Trainingsprogramm, die Bedeutung der richtigen Technik und dem Traum von Olympia.

Der Mercedes-Benz SUP World Cup steht kurz bevor und du hast bereits zwei Tourstops der APP World Tour bestritten. Bist du mit deiner bisherigen Leistung zufrieden?
Alles in allem ja, wobei es natürlich immer Dinge gibt, die man verbessern kann. Da ich eher über meine Ausdauer komme und mich auch im Training eher darauf fokussiere, habe ich im Sprint noch Luft nach oben. Generell passt aber alles.

Um bei den World Cups gut abzuschneiden, muss man auf den Punkt fit sein. Wie sieht dein Trainingsprogramm aus?
Bei einem so vollen Terminkalender, den vielen Reisen und Wettbewerben ist es schwer, einen genauen Trainingsplan zu verfolgen. Am wichtigsten ist, dass ich so häufig wie möglich auf dem Wasser bin. Sei es beispielsweise zum Intervalltraining, oder auch mal um zu entspannen.

Würdest du Stand Up Paddling als optimales Fitnessprogramm bezeichnen?
Auf jeden Fall. Mit der richtigen Technik kann man den kompletten Körper trainieren. Die Arme, den Rumpf und die Beine. Dazu macht es auch noch eine Menge Spaß.

Wie wichtig ist die Technik  bei dieser Trendsportart?
Natürlich kommt man auch nur mit Kraft voran, doch diese kommt dann meistens aus den Armen. Mit der richtigen Technik nutzt man den ganzen Körper. Statt das Wasser nach hinten zu schieben, sollte man sich mit dem ganzen Körper nach vorne schieben. Eine gute Ausdauer ist natürlich auch von Bedeutung. Im Winter gehe ich dafür viel Schwimmen, fahre Fahrrad oder gehen Joggen.

Wäre eine Teilnahme an den Olympischen Spielen ein Traum von dir?
Auf jeden Fall! Für mich, aber auch für den Sport selber. Das würde den Sport nochmal richtig pushen. Gerade in Deutschland hat SUP noch nicht den Stellenwert, den es als Sportart verdient. Es wird eher als Hobby angesehen. In den USA hat der Sport diesen Stellenwert.

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