Paul Ganse in Afrika – Blog Teil 3 – auf Abwegen

05.01.2017 Ganse, Paul - Mein Board ist da! ENDLICH, nach 4 Wochen hat es mein Allwater 14’ x 24.5", mit dem Händler-Meeting der Pryde Group, zu mir geschafft. Etwas verspätet, aber immerhin kann ich jetzt richtig trainieren. Den perfekten Downwindern steht nun also zumindest theoretisch nichts mehr im Wege.

Mein lokaler Trainier Nico Pfitzenmeier, Gewinner der lokalen Downwind Series 2015/16, hat ein paar Tipps und Trick, die ich euch hier gerne weiter gebe:

  • Nicht gleich aufgeben, wenn nicht alles gleich klappt! Man muss lernen die Wellen lesen zu können. Das dauert seine Zeit!
  • Am besten ein langes Paddel nutzen (bis zu einer Armlänge über den Kopf)
  • Das Paddel weit vorne einsetzen und Paddel tief unterhalb des Boards durchziehen!
  • Welle seitlich abfahren!! Wenn man einmal den Schub erhalten hat, Augen auf und schauen in welche Richtung die Welle läuft!
  • Ganz wichtig ist, sich viel auf dem Brett zu bewegen, dabei kann ein tiefer Stand helfen!
© Paul Ganse

Aber natürlich ist nicht alles nur Spiel, Spaß und Freude, es stand mal wieder ein bisschen Arbeit vor der Tür: ein 4-wöchiges Dealermeeting mit den Händlern der Pryde Group.
Wobei ich mich wohl kaum beschweren kann wenn ‘Arbeiten‘ in diesem Fall heißt: in Kapstadt bei 30 Grad mit dem ein oder anderen Händler eine Runde Paddeln zu gehen und nebenbei die besten Teamrider von Cabrinha und JP zu treffen.

© Paul Ganse

Als Stand-up-Pro auf Abwegen

Wenn man dann auch noch die Gunst der Stunde nutzt um mit Keahi de Aboitiz und Nick Jacobson Kiten zu lernen, könnte man ja fast vergessen, dass man eigentlich arbeitet. Zwischendurch hatte ich noch 2 Shooting-Tage mit dem SUP-mag.

Und wie das immer so ist, ist auch hier die Welt nur ein Dorf. Ich hatte das Glück beim Dealermeeting Dirk Nannen kennenzulernen, ein alter Hase in Kapstadt, der mir den Kontakt zum Surf Hostel Kapstadt besorgt hat: eventuell endlich eine neue Unterkunft für mich außerhalb der City.

Zwischen all den Meetings, Kite Sessions und Braais (afrikanisches Barbecue) war aber erstmal ein kurzer Tagesausflug nach George nötig, da ich für meine Visumsverlängerung in Kapstadt wohl ein wenig spät dran war. Dirk bot mir an mitzukommen, damit ich nicht alleine die 900 Kilometer hin und zurück fahren musste. Und ich muss sagen so ein Tagesausflug kann eine Menge Spaß machen. Unterwegs haben wir sogar ein paar Elefanten getroffen.

Vor Ort ging dann aber alles ganz fix. Auf meinen Stempel im Pass warte ich zwar immer noch, aber laut Department of Home Affairs darf ich jetzt ganz offiziell bis Ende März hier bleiben.
Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Stop in Mosselbay gemacht. Zwischendurch noch ein kleines Gespräch mit der afrikanischen Polizei, aber ansonsten ein reibungsloser Ausflug mit einer Menge Spaß und einer erfolgreichen Visumsverlängerung.

Neuer JOB!!

Zurück in Kapstadt hieß es dann mit frischerworbener Aufenthaltsverlängerung: Umziehen!!
Ohne groß darüber nachzudenken ging es dann innerhalb von 3 Tagen raus aus der City und ab ins Surf Hostel als "Hostel Manager" alias Praktikant an einem der geilsten Strände in Kapstadt. Ich habe hier mein eigenes kleines Häuschen und manage den HostelAlltag ein wenig, aber keine Sorge meine täglichen drei bis vier Stunden habe ich noch auf dem Wasser. ;-)

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