Paul Ganse in Afrika – Blog Teil 2

15.12.2016 Gölnitz,Stephan - JP-Teamrider Paul Ganse trainiert den Winter in Kapstadt, um kommende Saison fit zu sein für die Eurotour und die WM in Dänemark. Wir begleiten Paul auch abseits der Paddelkilometer...

© Paul Ganse
Keine Welle bleibt ungesurft.
Keine Welle bleibt ungesurft.

Keine zwei Wochen waren rum und schon erwartete mich der erste Besuch, meine Familie nutzte die Herbstferien meines kleinen Bruders. 2 Tage habe ich ihnen zum "Ankommen" und Erholen in Kapstadt gegeben bevor wir unseren Roadtrip entlang der Garden Route starteten.

© Paul Ganse
Power Napping zwischen den Sessions
Power Napping zwischen den Sessions

Erster Stop war Hermanus. Im ersten Moment ein nicht allzu aufregender kleiner Ort mit eher mäßigen Wellen.  Als wir dann aber am Abend von einer kleinen Bucht aus die erste Walfamilie gesehen haben war das Staunen groß. Vielleicht nur Glück, aber Hermanus ist wohl bekannt für die ein oder andere vorbeischwimmende Walfamilie im südafrikanischen Frühling.
Nächster Stop war Mosselbay, wo wir in einem umgebauten Zug geschlafen haben. Ist echt eine coole Idee und ist eine Erfahrung wert, 2 Tage auf den Feldbetten haben dann aber auch gereicht und da es natürlich ohne Action in der Familie Ganse nicht geht, sind wir am nächsten Tag nach Wilderness zum Kloofing.
Nach einem kurzen Zwischenstop in Afrikas Tropen (Tsitstikamma) ging es dann endlich nach JBay. Kaum dort angekommen waren wir auch schon bei Super Tubes im Wasser. Was auch sonst in JBay machen? Ist einfach ein kleiner Ort für Surfer. Man spürt den Lifestyle einfach und von 6 Tagen an vieren wirklich perfekte Bedingungen zu haben sagt wohl alles. Das hieß also für meinen kleinen Bruder und mich morgens mit der Sonne ins Wasser und mit den letzten Sonnenstrahlen dann erst raus. Sicherlich war auch der ein oder andere Power Nap am Strand nötig, aber insgesamt einfach geile Tage zum Surfen. Sogar meine Mutter kam auf den Geschmack und hat sich 2 Tage in den Wellen probiert.

© Paul Ganse
Endstation vieler Surfer-Träume: J-Bay
Endstation vieler Surfer-Träume: J-Bay

An den Dead Flat Tagen hieß es denn improvisieren: da wurde dann die Terrasse schnell mal zum Fitnessstudio umgebaut und Steine dienten dann einfach mal als Gewichte: Circle training like African style.
Nach sechs traumhaften Tagen ging es dann, wenn auch ein bisschen zu früh für meinen Geschmack, wieder Richtung Cape Town, weg von all den kleinen Örtchen hier und wieder zurück in die Großstadt.
In Kapstadt angekommen ging es dann wieder aufs Wasser. Diesmal endlich mal wieder ein Downwinder. Wir hatten guten Wind und diesmal sogar eine gute Brandungswelle. Ein paar Tips vom localen Trainer machen das Ganze schon deutlich besser als am Anfang. Sicherlich noch nicht ausgereift, aber man soll sich ja auch noch steigern können.
Die wichtigsten Tipps werde ich mal für den kommenden Blog zusammen stellen!
 

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