Neuheiten 2017 – direkt von der boot

02.02.2017 Gölnitz,Stephan - Frisch wie Sonntagssemmeln – die Neuheiten 2017. Wir haben – auf und neben der Messe – bei vielen Herstellern nach den wichtigsten Neuheiten 2017 gesucht: Und ein paar echte Highlights gefunden. Unter anderem ein echtes Zweikammer-System für SUPs, spezielle Pflegemittel, völlig neue Paddel, einem Trend, viele Boards auch mit Windsurfoption zu nutzen und vieles mehr...

Starboard

© Stephan Gölnitz
© Stephan Gölnitz

Ganz neu sind die Waveboards Pro 7'5'' und Pro 7'2''. Mit neuer Outline und Variotail. Mit zwei kleinen Schrauben wechselst du in wenigen Minuten von Squash Tail zu Pin Tail. Die letzten drei Zentimeter sind abnehmbar. Als Pin Tail soll das Board in langen Wellen und weiten Turns ruhiger laufen. Als Squash Tail soll es wendiger und radikaler durch enge Turns gehen.

Das aufblasbare Hypernut folgt den Hypernut-Hardboards, die erfolgreich verkauft wurden. Für softe Wellen mit weniger Druck, nicht zu steil. Wellen sollen einfach zu catschen sein und mit 7'8'' auch eng zu turnen. Geliefert mit wendigem Quad-Fin-Set.

© Stephan Gölnitz

Mit weniger Klleber, dafür mehr laminierten Verbindungen sind einige der Inflatables deutlich leichter geworden. Bei den De-Luxe-Versionen werden nur noch die Rail Bands geklebt. Mehr Gewebe und weniger PVC-Anteil in den Folien ermöglicht dünnere Aufbauten und dadurch ebenfall eine Gewichtseinsparung. Das bringt bis zu 2 Kilo Ersparnis.

© Stephan Gölnitz
Starboard versteift mit "Carbon Rail"
Starboard versteift mit "Carbon Rail"

Alle Inflatables außer dem Hypernut werden für mehr Sicherheit beim SUPen mit einer Leash ausgestattet.

© Stephan Gölnitz

GTS – Grand Tour Sports

Beim neuen RS 12'6'' wurde das Heck etwas verbreitert, ein zusätzliches Gepäcknetzt montiert und ebenfalls neu: Alle Boards werden mit vier mobilen (abnehmbaren) Griffen versehen. Wer die Griffe nbenötigt, beut sie an, ansonsten lässt man sie – wegen der sportlicheren Optik – einfach zu Hause.

© Stephan Gölnitz

Ein RIver 8'5'' ist das neueste Paddel. Mit 169 Euro das günstigste im Sortiment, kommt wie immer als Dreiteiler und in einer schicken Tasche. Das robuste Paddelblatt ist für den Flusseinsatz bestens geeignet. Ebenfalls als Einstiegspaddel in den SUP-Sport.

© Stephan Gölnitz

Das High Aspect ist ebenfalls brandneu 2017. Eher für flaches Wasser und Paddler, die mit höherer Frequenz paddeln wollen. Es erzeugt weniger Gegendruck und schont die Schulter. Vom Einteiler bis Dreiteiler von 359 bis 339 zu kaufen.Die 95er Größe gibt es nur als Dreiteiler fürs Meer mit mehr Fläche zum Abstützen. Die übrigen sind in 85er Blattgröße.

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GTS River 8'5''
GTS River 8'5''

Ein Windsurf-Malibu ist ebenfalls frisch im GTS-Angebot. Für drei bis fünf Fuß hohe Wellen. Mit oder ohne Segel. Der 11'0''er ist auch für den See geeignet. Das kleinere ist für mehr Action auf dem Meer empfohlen.

© Stephan Gölnitz
© Stephan Gölnitz

Speziell zum Aufmöbeln verschmutzer und verwitterter iSUPs hat GTS ein biologisch unbedenkliches Reiningungsmittel entwickelt. Wir werden es im SUP Magazin testen.

Sensosports

Neben dem SUP-Trainer, der das prämierte Sensoboard mit einer Paddeltrainingseinheit verbindet, bitet

© Stephan Gölnitz

Sensosports ein spezielles Segel für SUPs an. Mit der Produktion "Made in Greifswald" setzt Inhaber Moritz Martin damit auf ein bewährtes Konzept, wie bei den Trainingsgeräten bereits. Das 4-Quadratmeter-Segel im Packmaß eine A-4-Blattes, fünf Zentimeter hoch und etwa 700 Gram Gewicht, wird von einem beliebigen Mast und dem Paddel gestützt. Ein vierteiliger Mast soll folgen. Bis 15 Knoten wird der Einsatzbereich angegeben – wegen fehlender Stabilität mit der Einschränkung "nicht mit Alupaddel".

© Stephan Gölnitz
© Stephan Gölnitz

Siren

© Stephan Gölnitz

Das bekannte Hydra wird 2017 mit Windsurfoption ausgestattet – auf Wunsch vieler Kunden. Ein zweiter Finnenkasten unter dem Board soll den Einsatz bis drei, vier Windstärken ermöglichen. Der Shape wurde für noch schnelleres Paddeln und Windsurfen im HEck etwas schmaler gehalten als bisher. Der Hydra ist in PFT-BAuweise und kostet 989 Euro.

© Stephan Gölnitz

Der Mola Explorer ist mit 12' x 33'' ein ganz neues, recht breites Board. Damit kippstabiler und soll so vor allem auch "für schwere Aufsteiger, Anfänger und Leute, die auf Touren gehen wollen" geeignet sein. 2 Gepäcknetze sind dafür vorgesehen. Der Mola hat keinen extre PFT-Gurt, das bringt 10 Kilo und einen günstigen Preis von 889 Euro.

Mistral

© Stephan Gölnitz
Doppelherz. Zwei Kammern können synchron oder nacheinander aufgepumpt werden.
Doppelherz. Zwei Kammern können synchron oder nacheinander aufgepumpt werden.

Doppelt hält besser: "Für alle Paddler, die auf Sicherheit bedacht sind", wie Tourenpaddler, die längere Strecken über offene Gewässer paddeln bietet Mistral ein Board mit zwei getrennten Kammern an. Quasi als "Board im Board". Der 12'6''er Trekker kostet 1299 Euro, 14er kostet 1399 Euro. Das Gewicht erhöht sich etwas, allerdings auch durch die üppige 34er Breite und zahlreiche zusätzliche Gurte beispielsweisse. Das Board kommt in der großen XL-Bag großen Rollen und mit Platz für Pumpe, Anzug und viel Zubehör.

© Stephan Gölnitz
Board im Board. Bei genauem Hinsehen ist der innere, getrennt aufgepumpte Teil zu erkennen.
Board im Board. Bei genauem Hinsehen ist der innere, getrennt aufgepumpte Teil zu erkennen.

Der Spirit ist Nachfolger des populären M1. Mit der neuen 30er Breite sollen auch sportliche Einsteiger schnell zurecht kommen. Für längere, flotte Touren bietet die Länge von 12'6'' eine gute Grundlage. Der Spirit ist das sportlichste Inflatable in der Mistral-Range. 1249 Euro sind dafür angesagt.

© Stephan Gölnitz

Quatro

Quatro-Paddel? Das ist komplett neu. Die Marke mit dem Wave-Image hat für 2017 drei Modelle im Köcher. Das einfache dreiteilige Alupaddel für 89 Euro, ein Paddel mit Carbonschaft und PVC-Blade für 149 Euro und das Vollcarbonpaddel für 249 Euro.

© Stephan Gölnitz

Alle Allround iSUPs in 10' 0'' und 11' 0'' haben jetzt eine Mastfußaufnahme für die Windsurfoption.

© Stephan Gölnitz
Der Roam (Mitte) ist ein festes Touringboard fürs Meer.
Der Roam (Mitte) ist ein festes Touringboard fürs Meer.

Ganz neu ist das Hardboard "Roam Touring" in Vollcarbon zu 1949 Euro oder ASP-Bauweise für 1549 Euro.

© Stephan Gölnitz
Der "Nano" ist das Kinder-Wave-SUP (links). Alle anderen Shapes sind ebenfalls neu.
Der "Nano" ist das Kinder-Wave-SUP (links). Alle anderen Shapes sind ebenfalls neu.

Für Jugendliche gibt es in 50, 60 und 70 Liter mit dem Nano-Thruster vollwertige Wave-SUP für 1099 Euro.

BIC

© Stephan Gölnitz

Frische Designs möbeln die iSUPs ordentlich auf.

© Stephan Gölnitz

Der 10'6''er (999 Euro) ist das bisher beliebteste Allroundboard, jetzt auch mit Windsurfoption. Der bekannte 11'0''er Wing (1049 Euro) und 12'6''er Wing, beide 6 Inch dick, bekamen in unverändertem Shape das neue "technischere" Design.

© Stephan Gölnitz
Sehr vielseitig: Zum Tourenpaddeln, Windsurfen und für gemäßigte Welle
Sehr vielseitig: Zum Tourenpaddeln, Windsurfen und für gemäßigte Welle

Der 11'6''er Perfomer Wind ist als Harboard in ACE-Tech ein Allrounder zum Paddeln, Windsurfen und zum abreiten moderater Wellen im Longboard-Style. Ein echter Schwertkasten und eine Mastspur sind für fortgeschrittenen Windsurfeinsatz bis gute vier Windstärken geeignet. Als Leichtwind-Windsurfboard und SUP bietet BIC damit eigentlich zwei Boards in einem an. Wer es als Malibu in Wellen benutzen möchte, hat hinten noch den Grip zusätzlicher Seitenfinnen.

Gun Sails

© Stephan Gölnitz

Mit 4,5 und 5,5 Quadratmetern bietet Gun Sails gleich zwei spezielle SUP-Segel an. Mit dreiteiligem Mast und Gabelbaum kostet das Paket 439 Euro. Mit zwei Latten und einem Profil wie bei einem Segelboot ist es speziell für Leichtwind konzipiert.

© Stephan Gölnitz

Mit jetzt erstmalig auch Paddeln (Alu für 69 Euro, Hybrid Carbon für 199 Euro und Carbon 100 für 249 Euro) bietet Gun Sails damit 2017 alles, was man als SUPer benötigt.

Naish

© Hersteller
Neu: Das "Performer"
Neu: Das "Performer"

Naish benennt nahezu alle Paddel um. Alle Nachfolger kommen natürlich in verbesserter Technologie, aber zur Orientierung hier die Übersicht, welche neuen Modelle am ehesten den alten nachfolgen:
2016 Makani --> 2017 Carbon Plus
2016 Hele --> 2017 Carbon Series
2017 neu: Performance Series;
2016 Alu Sport --> 2017 Sport Series (inkl. Anti Twist System und Auftriebshilfe).

© Hersteller
Edelstoff: Carbon Plus
Edelstoff: Carbon Plus

Den dicken Schaft gibt es nur noch beim 95er Blatt, die übrigen wahlweise in etwas dicker und steifer oder dünner und griffiger. Die alte Doppelnut als Verdrehsicherung im Variosystem wird von einer Einfachnut abgelöst. Das soll gleichmäßigeren Flex im gesamten Paddel bewirken und die Stabilität sowie Wasserdichtigkeit verbessern. Die Preise liegen bei 189 Euro für die  Performance-Serie,  249 Euro für Carbon, 349 Euro bei Carbon Plus und als Limit dann 529 Euro für die ausschließlich einteiligen Carbon-Elite-Paddel.

RRD

Klar, dass ein Racer von RRD nicht einfach "Race" heißen kann. "Razzle Dazzle" 12'6''x25'' ist das neueste Raceboard, auf dem Susak Molinero das Paris-Rennen gewonnen hat.

© RRD
RRD Razzle Dazzle
RRD Razzle Dazzle

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